06.03.2019: Dave Matthews Band

Am Aschermittwoch war lauffrei und nach der Arbeit ging es indirekt zur Zenith-Halle – nach einem kurzen Shopping-Abstecher beim Schustermann. Um kurz nach 18 Uhr bin ich angekommen und entschied mich dann doch für den bezahlten Parkplatz. Vor der Halle war schon eine kleine Schlange. Aber der Einlass war noch nicht offen.

Hunger

Kurz auf die Toilette und dann wieder in die Schlange, die dann doch ziemlich anwuchs. Kurz nach 19 Uhr wurden dann die Tore geöffnet. Drinnen dann kurz beim Merchandising-Stand vorbeigeschaut. Eventuell nach dem Konzert noch was kaufen, ich wollte ja nicht das Zeug mitschleppen.

Dann einen Platz direkt an der Bühne sichern und bis zum Konzertbeginn verteidigen. Das wird mein drittes Dave Matthews Band-Konzert in München sein. Die Band, die in den USA total begehrt ist, ist hier nahezu unbekannt. Ich höre die Band seit Mitte der 90er Jahre und finde sie die beste Live-Band. Und da sie nach 2010 und 2015 nun „schon wieder“ nach München kamen, kaufte ich mir gleich im November eine Karte. Da das nicht Michaelas‘ Musik ist, ging ich alleine hin.

Gefühlt war die Halle kleiner als die letzten Male. Traurig, aber dann ist das Gedränge wenigstens nicht zu groß. Man hört immer wieder amerikanisches Englisch unter den Zuhörern. Die Zeit bis zum Beginn um kurz nach 20 Uhr ging schnell vorbei, auch wenn es keine Vorband gab. Ein bißchen die Bühnenarbeiter beim Soundcheck beobachten. Die Bühne war nicht so pompös wie bei Helene Fischer oder ähnlichen, dafür ist die Musik viel besser. Jam-Rock vom Feinsten.

Los ging es gleich mit einem Kracher: Don’t Drink the Water – wir sind ja hier in München, der Welthauptstadt des Bieres. Ich war in der Mitte in der sechsten Reihe. Es war extrem laut und irgendwie mussten sie die Soundeinstellungen nochmal feinjustieren.

Setlist

Weiter ging es mit Songs von älteren und dem aktuellen Album „Come Tomorrow“. Ich kenne fast alle Live-Alben und jedes Lied wird immer wieder anders interpretiert. Einfach genial.

Dann kam Sledgehammer von Peter Gabriel und fast Alle konnten mitsingen. Wahnsinn. Vor allem das neue Band-Mitglied an der Hammond-Orgel war spitze und ersetzte den entlassenen Violinisten Boyd Tisley sehr gut, auch wenn dessen Solos schon abgingen. Und die bekannten Bandmitglieder waren wie immer perfekt.

Charter Beauford ist meiner Meinung nach einer der besten Schlagzeuger und Tim Reynolds (mit Deutschland-Mütze) an der Gitarre unschlagbar. Dazu der Trompeter, der auch die Background-Vocals übernahm und Jeff Corbin am Saxofon und Stefan Lassard am Bass rockten richtig.

Und dazu die einmalige Performance von Dave Matthews. Er machte zwischen den Songs auch kleinere Witze und ein paar Deutschversuche in Müüüüüünchen.

Einziger Wermutstropfen war, dass sie einige meiner Lieblingssongs (Where are you ging, Come Tomorrow, Steady as we go) nicht spielten. Das wurde aber ersetzt durch viele andere Songs in einmaligen Variationen.

Ohne Pause spielten sie durch und am Schluss gab es um kurz vor 23 Uhr noch Ants Marching als Zugabe. Genial. Schade, dass es schon vorbei ist.

Um halb Zwölf war ich dann daheim und um kurz nach 5 Uhr war die Nacht leider schon wieder rum.

Hoffentlich kommt die Band bald wieder nach Deutschland. I’ll be there.

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