Marathon No. 12: 27. Johannesthermen Marathon Bad Füssing 

„Das Wunder ist nicht, dass ich ins Ziel gekommen bin. Das Wunder ist, dass ich den Mut hatte, loszulaufen.“

John Bingham

Wellness am 02.02.2020

Leider hatte das Standesamt an diesem denkwürdigen Datum geschlossen. Deshalb musste eine Alternative her: Der Thermen Marathon in Bad Füssing. Die Idee kam mir noch im Hotel in Valencia, nachdem ich dort grippebedingt leider Absagen musste. Einen Marathon mitten im Winter laufen ist aber schon riskant. Ich wollte mir die Entscheidung so lange wie möglich offen halten, um das Wetter abzuwarten. Dummerweise hat mich Anfang Januar noch eine „Frozen Shoulder“ aus dem Training geworfen. So hab ich in der Vorbereitung keinen 30km-Lauf absolviert: „kann klappen, muss aber nicht“.

Anmeldung

Da der Winter 2020 bislang sehr mild war und der Wetterbericht für den 02.02.2020 auch keinen Schnee vorhersagte, meldete ich mich Ende Januar für den unschlagbaren Preis von 29 Euro an – inkl. Nudelparty und zwei Tage Thermeneintritt. Das Hotel habe ich schon vorher mit kostenfreier Stornierung reserviert. 

Trainingsplan

Einen Trainingsplan gab es nicht. Seit der krankheitsbedingten Laufpause von Valencia bin ich normale Laufgeschwindigkeiten und -umfänge „gegangen“ – keine Intervalltrainings oder LongRuns über 30km. Die Läufe im Januar hab ich im (Lauf)Tagebuch 2020 zusammengeschrieben.
Deshalb soll es nur ein Vorbereitungslauf in die Saison sein – gesund und munter ins Ziel kommen und das Dutzend voll machen. Die Zielzeit hab ich auf 3:57 Stunden gesetzt. Da ich ja immer weiter laufe als die 42,195 km sollte bei Einhaltung der Tempovorgaben die 4-Stunden-Grenze machbar sein. Da das Wetter für den Lauf mild, stark-windig und regnerisch werden sollte, stellte ich die Machbarkeit dieses Ziels am Vorabend in Frage: „Schau ma moi“. 

Anreise

Am Samstag früh bin ich nach einer guten Nachtruhe erst in die Metzgerei zum Helfen gefahren. Michaela musste heute auch arbeiten, doch sie wollte eh nicht mitkommen: „Einen Marathon im Winter – so ein Schwachsinn“. Um kurz vor 11 Uhr erstmal heim, um alles zu packen und das Köln-Finishershirt anzuziehen.
Den ersten Startversuch um Punkt 12 brach ich nach 2 km ab – „Haaaaaab ich mein Handy dabei?“. Wieder nachhause und das Handy holen, welches noch beim Aufladen war. Der nächste Versuch klappte dann und ich kam ganz gut bis Kirchheim: Stau! Bis zur Passauer Autobahn ging es wenigstens zäh fließend.
Dann lief es wieder, aber die Karte in meinem Navi ist mittlerweile 5 Jahre veraltet. So leitete es mich gleich wieder von der A94 auf die B12 und dann wieder auf die A94. Hätte ich da nicht gleich drauf bleiben können? Auf einmal wird die Autobahn einspurig und dann wieder zweispurig. Komische Streckenführung.
Endlich steht mal „Bad Füssing“ auf einem Wegweiser und da bin ich schon – vorbeigefahren. Diesmal aber absichtlich „verfahren“, denn ich hatte ja eine geheime Mission im Ausland zu erfüllen. Erst über den Inn nach Obernberg in Österreich und direkt in den Spar-Supermarkt. Da es „meine“ Napoli Keksi nur in Österreich gibt musste ich diese Gelegenheit nutzen und 7 Packungen (Sieben ist in Asien eine Glückszahl und bringt auch noch Kalorien) über die Grenze schmuggeln.

Schmuggelware aus Österreich

Nach einer kurzen, dringenden Toilettenpause fuhr ich zurück nach Deutschland und wurde nicht von den Grenzkontrollen erwischt. Jetzt auf zum Hotel. 

Hotel

Da ich ja alleine nach Bad Füssing fahren werde, brauchte ich mir um den Komfort des Hotels keine großen Gedanken machen. Mitte Januar hatte ich mir schon – stornierungsfrei – ein Einzelzimmer im Hotel Vogelsang in der Ludwig-Thoma-Straße (ca. 1 km vom Start entfernt) reserviert. Man hätte auch vergünstigt in den Zwick’schen Hotels übernachten können, aber der Preis von 47 Euro (inkl. Frühstück und Parkplatz) war unschlagbar.

Sehr schön – inkl. Tiefgaragenstellplatz

Als ich gegen 15 Uhr im Hotel ankam, fand ich draußen keinen Parkplatz und für die Tiefgarage braucht man einen Schlüssel. Erstmal das Auto abstellen und dann zum Hotelempfang: Klingeln – Tür war offen – Keiner da :-() Es stand ein Schild, dass ich mir den Schlüssel aus dem Fach nehmen konnte und so fuhr ich das Auto in die Tiefgarage, um dann das Gepäck ins Zimmer zu bringen. Es war ein komplettes Appartement mit Kochnische, Doppelbett (mit 2 Gummibärchenpackungen!!!), Sitzecke, rießigem Schrank, Flachbildfernseher (leider ohne ORF1) und geräumigem Bad.

Sightseeing / Marathon-Messe

Nachdem ich mich kurz frisch gemacht hatte bin ich direkt zur Johannesbad-Therme, um die Startunterlagen zu holen. Der Weg dorthin war sogar Teil der Strecke, die direkt am Hotel vorbeiführte. Es war ein sonniges, mildes Frühlingswetter mit einem leichten Wind.

Im Startbereich wurde fleißig aufgebaut und auch das Zelt für die Finisher wurde gerade eingerichtet. Die Startunterlagen erhielt ich sehr schnell, da ein Großteil der Läufer zu dem Zeitpunkt in einem Vortrag von Jan Fitschen über die Wunderläufer aus Kenia war. Da war ich leider zu spät.


Kurz zuhause anrufen, dass ich gut angekommen bin und ab zur Nudelparty. Nach Abgabe des Gutscheins erhielt ich einen Stempel, damit ich so oft Nudeln holen konnte, wie ich wollte. Die Nudeln mit Bolognese-Sauce waren sehr lecker, aber nach einer Portion war ich auch satt. Dazu das beste alkoholfreie (Weiss)bier. Noch kurz den Fussball-Ticker checken, da war gerade Halbzeit und die Augsburger lagen wieder mal gegen einen Abstiegskandidaten hinten – ab jetzt Fussballnachrichtensperre bis zur Sportschau.
Die Einkaufsmöglichkeiten auf der Messe waren „überschaubar“. Es gab jedoch Finisher-Shirts und die musste ich gleich shoppen. Das Komplettset aus Laufshirt, -mütze und Buff für 37 Euro – auch wenn Michaela gleich ein „schrecklich“ zurückmailte.

Johannesthermen-Kollektion 2020


Später bin ich wieder zurück zum Hotel, um „grob“ die Laufsachen für den Marathon herzurichten. Das Wetter am Sonntag sollte von 8 Uhr bis zum Start um 10 Uhr trocken sein und ab ca. 12 Uhr sollte der Regen kommen. Wenigstens mit trockenen Schuhen starten, das klingt ja schon mal gut. Den Wind kann ich ja mit der GoreTex-Jacke etwas zurückhalten.

Das kann ja heiter werden

Zum Abendessen gab es während der Sportschau die mitgebrachten Nudeln – langsam kann ich keine Nudeln mehr sehen. Egal, der FC Augsburg hat währenddessen doch noch gewonnen.

Schon wieder Nudeln


Um 22:30 Uhr bin ich ins Bett gegangen und hatte den Wecker erst auf 7 Uhr gestellt, da es Frühstück meines Wissens nach erst um 8 Uhr gibt. In der Nacht gab es ein heftiges Gewitter mit Sturm und brutal-lauten Donnerschlägen, dass ich mehrmals aufwachte. Kurz vor dem Wecker bin ich aufgestanden – so viel Schlaf hab ich selten.
Da ich auf dem Weg zum Frühstück einen Teil des Gepäcks gleich zum Auto bringen wollte, musste ich die Sachen schon endgültig herrichten. Die Schuhe noch auf dem Balkon etwas gegen die erwartete Nässe imprägniert (was aber dann doch nix brachte). Leider hatte ich fünf Laufhosen unterschiedlichster Länge mitgenommen, aber keine Laufhandschuhe. Und es war trotz Sonne sehr kalt.


Vor dem Frühstück war die Rezeption besetzt und ich konnte gleich mein Zimmer bezahlen – es kostete sogar nur 44 Euro. Die Besitzerin bot mir an, dass ich auch nach dem Auschecken am Nachmittag die Dusche in meinem Zimmer noch benutzen könnte und selbstverständlich das Auto erst am Abend abholen kann. Super Service. Bei den großen Hotel(ketten) würde so etwas NIE gehen. Das Frühstücksbuffet (2 Tassen Kaffee und 1 Schinkensemmel) war sehr gut und es waren auch schon ein paar Läufer da. Sie hatten – wegen dem Marathon – sogar schon um 7:30 Uhr aufgemacht.

Letztes Selfie vor dem Start
Arbeitswerkzeug für Heute: Asics DynaFlyte 3


Danach ins Zimmer und fertig anziehen. Auf dem Weg zum Auto hab ich noch den Schlüssel abgegeben und auf geht’s zum Start.

Vor dem Lauf

Auf dem schönen Radweg zum Start begegneten mir schon zahlreiche Läufer, die sich aufwärmten. Brauch ich nicht – ich lauf ja heute noch genug 😉 Es lagen noch einige in der Nacht heruntergebrochene Astteile überall herum. War ein ziemlich heftiges Unwetter, doch jetzt schien die Sonne. Es war jedoch sehr windig.

Angekommen erstmal auf die Toilette und danach kaufte ich mir auf der Messe ein paar Laufhandschuhe. Sicher ist sicher – auch wenn sie mir zu groß waren (aber es gab nur eine Größe). Noch kurz den Kleiderbeutel abgeben. Ich hab die Actioncam doch nicht mitgenommen, um mich nicht abzulenken.

Zuerst sah ich mir den Start der 10km Läufer an. Mit dabei waren Jan Fitschen und einer der besten deutschen Marathonläufer, Phillipp Pflieger. Der Bruder von meinem Chef, der wieder die Moderation machte, interviewte sie noch und dann schossen die Böllerschützen den Startschuss.
Als die Läufer gestartet waren konnten sich die ca. 1200 (Halb-)Marathonläufer in die Startaufstellung einreihen. Um Punkt 10 Uhr gab es den nächsten Auftritt der Böllerschützen, die uns auf die Reise schickten.

Der Lauf

Ich wollte nicht zu schnell loslaufen, wie im Oktober in Köln. Durch das große Teilnehmerfeld lief ich auch relativ relaxed los, war aber wieder zu schnell angegangen. Statt der geplanten 5:41 min/km lief ich die ersten km wieder so ca. 5:15 min/km. Da der Himmel zugezogen hatte und wir außerhalb vom Ortsteil Würding um Bad Füssing gelaufen sind, traf uns der Wind schon sehr heftig von vorn. Wir liefen auf einem breiten Radweg von einem Kreisverkehr zum Nächsten bei ekelhaftem Gegenwind.
Dann ging es Richtung Safferstetten weiter zum Inn nach Egglfing und dort zurück nach Bad Füssing, wo wir nach 11 km zum ersten Mal den Start-/Zielbereich erreichten. Da ich mich mit einem Läufer unterhielt, hab ich hier die Verpflegungsstation verpasst.

Noch läufts gut

Die 2. Runde verlief am Hotel vorbei durch den Ortskern, wo eine Percussiongruppe spielte und uns wieder aus dem Ort führte. Hier waren mal mehr Zuschauer. An einem kontinuierlichen Anstieg hatten wir wieder voll Gegenwind. Die ersten 15 km waren mit durchschnittlich 5:15 min/km zirka 25 Sekunden pro km zu schnell.
Dann durch einen Wald zur Verpflegung, wo ich mir einen Tee gönnte. Langsam fing es an zu tröpfeln. Kurz vor dem Inn führte die Strecke zurück nach Füssing. Durch das schnelle Tempo am Anfang und die Regentropfen war die Lust schon stark gesunken.

Allein auf weiter Flur

Doch ich wollte unbedingt am 02.02.2020 einen Marathon laufen und die schöne Medaille haben. Kurz vor Ende der 2. Runde gaben die Halbmarathonis nochmal Gas und überholten mich reihenweise. Schon unfair, die haben gleich Feierabend und ich muss noch weiterlaufen.
Ab der 3. Runde (identisch zur ersten Runde) nahm die Anzahl der Läufer massiv ab. Ich ging ein paar Meter und tankte an der Verpflegungsstation nochmal auf. Nun regnete es mehr und als wir wieder in Würding waren, war es schon ekelhaft, da wir wieder voll gegen den Wind und Regen liefen.
Ich wurde überholt, versuchte etwas mitzuhalten, musste dann abreißen lassen, wurde wieder überholt, und so weiter. Endlich km 25 erreicht und den zweiten Teil statt 5:32 min/km mit durchschnittlich 5:26 gelaufen. Noch 17 km in 5:38 – sehr lange 17 km. Auf dem Rückweg nach Bad Füssing sank die Motivation schon sehr stark. Beim Durchlaufen wurde ich dann namentlich erwähnt und hielt sofort an der Verpflegungsstelle an, um nochmal Tee und Wasser zu trinken.

Endlich in die letzte Runde (gleiche Strecke wie Runde 2) und ich kam nur sehr schwer wieder in den Tritt. Ich versuchte, mich an eine junge Läuferin zu halten, aber sie war mir einfach zu schnell. Vorbei am Hotel und in den Ortskern, wo die Percussion-Spieler noch fleißig Stimmung machten. Dann wieder bei vollem Gegenwind weiter.
Ich ging zum ersten Mal ein paar Schritte bis ein Läufer kam, an den ich mich heftete. Ich bot ihm an, dass ich mal die Führungsarbeit übernehme, damit er im Windschatten laufen konnte.
Mit gutem Tempo wollte ich bis zur Verpflegungsstelle kommen, was ich auch schaffte. Doch danach ging leider nicht mehr viel. Da nahm ich mir die Zeit und ging etwas weiter, um mich kurz an eine größere Gruppe anzuheften. Doch ich musste schnell wieder abreißen lassen. Nun musste ich – wie in Köln – dem schnellen Anfangstempo Tribut zollen.
Die Gehpausen waren jedoch nur kurz und vom Inn-Ufer weg ging es endlich ein letztes Mal nach Bad Füssing. Ich hatte den Läufer von vorhin wieder im Blick, wollte ihn aber nicht mehr auf der Zielgerade überholen. Dabei wurden wir noch von einem anderen Läufer überholt, aber das war auch schon egal. Glücklich und fertig überschritt ich bei handgestoppten 3:54:10 die Ziellinie.

Mein Zieleinlauf

Marathon No. 12 an dem tollen Datum geschafft – und das noch gut unter 4-Stunden bei keiner reibungslosen Marathonvorbereitung.
Im Zelt bekam ich dann die tolle Medaille überreicht und ging sofort zum Bierausschank, um mir ein alkoholfreies zu gönnen. Lauter fertige, glückliche Gesichter. Hunger hatte ich überhaupt nicht und so nahm ich nur ein paar Apfelstücke. Lieber noch ein Bierchen. Da ich komplett nass war und mir kalt wurde, holte ich meinen Kleidersack ab und ging in die Therme.

Stolz wie Bolle

Nach dem Rennen

Erstmal den Thermen-Gutschein rauskramen und dann in die Umkleide – „Pack die Badehose ein“. Die Klamotten und die Schuhe waren platschnass und ich ging nach dem Verstauen in den Spind erstmal unter die Dusche.
Dies war mein erster Aufenthalt in der Therme Bad Füssing und so musste ich mir zunächst einen Überblick verschaffen. Da das erste Becken sehr voll war, ging ich gleich in den Außenbereich. Da das ChillSan anscheinend nicht komplett beim Duschen abgegangen war, war der Einstieg in das 35 Grad warme Wasser ein Hochgenuss – ich dachte, meine Kniescheiben brennen lichterloh. Schön, wenn der Schmerz nachlässt.
Leider gingen die Sprudeldüsen immer dann aus, wenn ich angekommen bin. Ich schwamm dann wieder rein und testete die Bäder im Innenbereich. Eine Dampfsauna tut auch immer ganz gut und so musste ich da auch rein. Doch nach 2 Minuten auf dem heißen Sitz brach ich wieder ab: Die anderen Gäste hatten schlauerweise draußen eine Sitzunterlage mitgenommen.
Da ich ja noch zu meiner Tante Maria nach Landshut wollte, verließ ich das Bad nach einer Stunde wieder.

Aufräumarbeiten im Zielbereich

Die Schuhe sind immer noch platschnass, so dass ich am Auto nochmal einen „Reifenwechsel“ machen musste. Kompressionssocken im Stehen mit feuchten Füssen anziehen ist eine Akrobatikleistung. Jetzt kam die schwierigste Übung: Aus der engen Tiefgarage rausfahren und sofort bekam ich einen Krampf im linken Bein.

„Durch diese hohle Gasse muss ich – kratzerfrei – kommen“

Ich fuhr durch den mittlerweile wieder für den Verkehr freigegebenen Ortskern raus aus Bad Füssing und – diesmal unter Anleitung des Google-Navi – über Orte, die wahrscheinlich noch nie ein Mensch gesehen hat, über Vilshofen und Dingolfing nach Landshut. Jeder zweite Ort heißt „…öd“ und es gibt tolle Ortsnamen wie „Zwilling“ oder „Schlafen“.
Um kurz vor 18 Uhr kam ich bei Tante Maria an und konnte leider nur kurz bleiben, da ich ja noch eine Stunde nach Hause fahren musste. Auf der Autobahn gab es einige heftige Regenfälle und fast im Blindflug ging es heim. Um halb Acht war ich zuhause und musste noch das Auto ausräumen, denn ich wollte die Laufklamotten gleich noch in die Waschmaschine geben. Kurz noch etwas essen und dann gemütlich auf die Couch zum wohlverdienten Dortmund-Tatort.

Der Tag danach

Ausnahmsweise stellte ich den Wecker erst auf kurz vor 6 Uhr und wachte nach einer viel zu kurzen Nacht auf. Katze füttern und Frühstück-to-go herrichten und ab geht’s nach München. Da merkt man wenigstens, wie viel entspannter es sich fährt, wenn man immer eine Stunde früher losfährt. Den Arbeitstag hab ich dann – trotz Müdigkeit – ganz gut überlebt.
Am Abend hab ich meine Kollegen mitgenommen, denn wir sind noch in Bergkirchen im Kartpalast Go-Kart gefahren. Diesen Tipp hab ich noch nirgends als optimales Regenerationsprogramm gelesen – und kann es auch nicht empfehlen. Beim Qualifying bekam ich Krämpfe zwischen den Zehen, aber ich wurde 9. (von 13). Beim ersten Rennen konnte ich sogar einen Platz gewinnen, im Zweiten hingegen verlor ich wieder zwei Plätze. Aber Hauptsache nicht Letzter. Danach war mir sowas von übel, dass ich erstmal Frischluft schnappen musste. Die leckere Pizza war jedoch die beste Medizin. Den Muskelkater hatte ich noch ein paar Tage. Irgendetwas hab ich bei dem Wellness-Wochenende in Bad Füssing wohl falsch gemacht.

Medaille

Sehr schöne Medaille (vorne)
Rückseite muss ich noch gravieren lassen

Strecke

Streckenvideo

Die Strecke zum Nachlaufen.

Urkunde

Finisher-Shirt

Finisher-Shirt, -Buff und -Mütze

Ergebnis

3 Gedanken zu „Marathon No. 12: 27. Johannesthermen Marathon Bad Füssing 

  1. fleck 5600sxt 64000 grain Antworten

    Having read this I thought it was really informative.

    I appreciate you spending some time and effort to put
    this informative article together. I once again find myself spending a lot of time both reading and posting comments.
    But so what, it was still worthwhile!

  2. Justin Hamilton Antworten

    Long time reader, first time commenter — so, thought I’d drop a comment..
    — and at the same time ask for a favor.

    Your wordpress site is very simplistic – hope you don’t
    mind me asking what theme you’re using? (and don’t mind if I steal it?

    :P)

    I just launched my small businesses site –also built in wordpress like yours– but the theme slows (!) the site down quite a bit.

    In case you have a minute, you can find it by searching for „royal cbd“ on Google (would appreciate any feedback)

    Keep up the good work– and take care of yourself during the coronavirus
    scare!

    ~Justin

  3. Pingback: Marathon No. 13b: 44. Leipzig Marathon in Steindorf  – bikerun-engerl.de

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