Da die Wellen in unserer Bucht heute wieder zu stark waren und auch Regen vorhergesagt wurde, packten wir nach dem Frühstück (Porridge für mich und Omlett für Michaela) die Kamerasachen und wollten zum Hauptort, der Mae Head Pier. Ab in den Dschungel und hoch die knackigen Anstiege. Glücklicherweise begegneten uns keine wilden Tiere und Tarzan hat am Sonntag auch frei.

Dank der Luftfeuchtigkeit waren wir sofort klatschnass. Oben angekommen ging es direkt steil bergab. Was zischt da so? Die Stromleitungen zischen permanent. Wir kamen auch an dem großen E-Werk vorbei, das die Insel mit Strom versorgt. Komischerweise hat sich das Windrad bislang keinen Millimeter gedreht. Entlang des Weges liegt trotz Hinweisschildern (Strafe bis zu 1250 Euro) enorm viel Dreck im Gebüsch. Zwar mehr als in Deutschland, aber das muss doch nicht sein. Wenigstens keine McDonalds-Tüten haben wir gesehen.

Teilweise gibt es einen Fußweg an der Straße, öfter mussten wir jedoch die Straße überqueren, was Dank der rasanten Fahrweise der Insulaner und der Touris nicht immer leicht ist. Wir kamen sogar an einem Tierheim vorbei, bis wir zur Hauptstrasse gelangten.

Dann begannen die Shops, vor allem Obststände, Rollerverleihe, Kleidung und Souvenirs.

An der Uhr mit der Schildkröte gingen wir dann runter zum Pier. Permanent schossen Roller an uns vorbei – mit 1, 2 oder 3 Leuten und ggf. noch einem Hund beladen. Keiner blinkt oder trägt einen Helm.

Dann runter zum Pier und dort sind wir erstmal zum Sairee Beach. Dort ist eine schöne steinerne Schildkröte im Meer und es waren zahlreiche Bote im Wasser. Keine Yachten, eher Wassertaxis oder historische Schiffe.

Anschliessend sind wir steil hoch an einer Schule vorbeigekommen und zum Tempel. Da wir Beide keine kniebedeckenden Hosen anhatten, durften wir nicht hinein gehen. Wir sind dann an der Polizeistation vorbei steil bergab wieder Richtung Hafen gegangen.

Da es schon sehr spät war, suchten wir uns ein nettes Restaurant, welches auch Fisch auf der Karte hat. Außerdem sah es sehr stark nach Regen aus und so waren wir innerhalb kürzester Zeit nicht mehr die einzigen Gäste. Eine Gruppe amerikanischer Backpacker eilte wegen dem Starkregen auch ins Innere.

Das Essen hat uns sehr gut geschmeckt. Michaela bekam ihren gegrillten Fisch und ich aß irgendwas Scharfes.

So long and thanks for all the fish

Danach war Shopping angesagt und Michaela handelte zwei Taschen heraus.

Noch kurz in einen Supermarkt und dann begaben wir uns auf den Heimweg. Nun zuerst steil bergauf am E-Werk vorbei, an dem die Leitungen nur so brutzelten und dann wieder hinunter zum Aow Leuk Beach, wo wir auch noch ein paar Fotos von der gegenüberliegenden Seite machten.

Da es schon spät war und nicht erst hoch zum Bungalow wollten, genehmigten wir uns noch was Kleines als Abendessen. Michaela hatte Frühlingsrollen und ich einen Papayasalat.

Papaya-Salat: Vorsicht, it is very spicy.

Danach noch in der Mediathek die Tagesschau vom Mittag (bei uns war ja schon Abend) angeschaut und eine Folge “Hubert ohne Staller”. Leider konnte ich auch erst wieder nach 1 Uhr einschlafen. Diese Hitze macht mich fertig.