Februar 2024

Nach dem etwas verspäteten Auftakt in das Laufjahr 2024 bin ich doch wieder ganz gut reingekommen. Im Februar heißt es, die Form (auch die Körperform) zu stabilisieren und weiter aufzubauen. Mal schauen, ob ich endlich wieder über 200km im Monat komme – der Februar hat ja diesmal 29 Tage.

DatumBeschreibungDaten
Do., 01.02.KW02_D: Leider bin ich wieder etwas zu spät aus dem HomeOffice rausgekommen. Tagsüber hatte es schon ziemlich geschüttet, aber der Wind ließ etwas nach. Da es ein lange Lauf werden sollte, nahm ich vorsorglich die Stirnlampe mit. Los ging es bei leichtem Nieselregen zum Fliegerhorst und dort entlang. Interessant ist, dass der Fliegerhorst in 2-3 Jahren geschlossen wird, und nun der (noch gut aussehende) Zaun ausgewechselt wird. Da hat wohl die Bundeswehr noch etwas Geld übrig gehabt im Budget. Von FFB weiter bei etwas Gegenwind nach Maisach und auf dem Feldweg nach Gernlinden. Statt nach Hause zu laufen, bin ich über die Bahnbrücke Richtung Maisach und gleich durch das Industriegebiet von GErnlinden bis nach Gernlinden-Ost. Am Reitstall zurück Richtung Fussmoos. Kurzer Stopp, um die Störche zu fotografieren, die schon wieder aus dem Süden zurück sind. Der Regen peitschte heftiger herunter, als ich durchs Fussmoos nach Überacker lief. Auf dem Radweg nach Maisach setzte ich die „Hira-Bira“ auf. Es lief heute endlich mal wieder gut und ich konnte die 150 Minuten gut einhalten. Daheim gleich in die Badewanne, da ich ziemlich durchnässt war.25,49 km
2:32:45
6:00/km
321 W
Fr., 02.02.Freitag früh in die Metzgerei und nach dem Frühstück bin ich zum Zahnarzt gefahren, der eine Füllung austauschen wollte. Leider hat er mir eine Überweisung mitgegeben. Zwei Weisheitszähne müssen herausoperiert werden. Daheim gleich mal gegoogelt, was das bedeutet: 2 Wochen Sportverbot. Der nächste Hammer kommt garantiert. Ziemlich deprimiert hab ich weitergearbeitet. Einfach nur sch…
Sa., 03.02.Am Samstag früh ging es wieder zum Arbeiten in die Metzgerei. Wir hatten ziemlich viel zu tun, aber ich konnte zwischendurch auch die Scheibenwischerblätter an meinem Auto erneuern. Bei strahlendem Sonnenschein bin ich nach Hause gefahren und mit Michaela noch eine Runde spazieren gegangen.
So., 04.02.Obwohl es in der Nacht etwas geregnet hatte, bin ich früh los, um das Intervalltraining zu starten. Es war noch kalt, aber zwischendurch kam wieder die Sonne raus. Zunächst langsam zum Fliegerhorst und dann daran entlang. Kurz vor FFB begann das erste Intervall über 1km im 10km-Renntempo. Kurze Gehpause und bei Gegenwind dann Start in das zweite Intervall – diesmal unendlich lange 2km in 4:42 min/km. Da es am Ende leicht bergab ging, konnte ich die Zeit knapp einhalten. Dann im Gewerbegebiet Hasenheide das dritte Intervall über 1km und am Beginn der Alten Brucker Straße das nächste 2km-Intervall bis nach Maisach. Zum Schluss durch Maisach das letzte 1km-Intervall, welches ich auch in der geforderten Zeit geschafft habe.
Nachmittag hatten wir Besuch und die verlorenen Kalorien sind beim Kuchenbuffet wieder auf die Hüften gekommen.
13,90 km
1:17:22
5:34/km
344 W
Mo., 05.02.Nach dem HomeOffice bin ich gleich raus auf die Laufstrecke. Es stand ein 60min-Lauf im mittleren Tempo (5:45-6:15) auf dem Plan. Es war sonnig und windig, aber nicht allzu kalt. Los über die Bahnbrücke und dann auf dem Feldweg am Waldsee vorbei bis zur Straße zur Fussmoos. Dort bog ich wieder ab und musste die ewig lange Gerade bei unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit und starkem Gegenwind zurück bis kurz vor Maisach. Zum Schluss Richtung Anfang des Industriegebiets, wobei ich von einem Läufer „versenkt“ wurde. Der hatte ein extrem hohes Tempo drauf und der Abstand wurde schnell größer.10,73 km
1:00:02
5:36/km
343 W
Di., 06.02.KW03_D: Da ich heute nicht in die Arbeit nach München musste, konnte ich im HomeOffice arbeiten. Dafür hatte ich den LongRun vorgeschoben. Bei schönem, aber windigem Wetter ging es nach Feierabend gleich los am Fliegerhorst entlang nach FFB und Puch. Dann ging es an der B2 entlang nach Mammendorf und durch den Ort nach Nannhofen. Dort geht es steil bergauf bis ich endlich auf dem Radweg nach Rammertshofen angekommen bin. Es lief weitestgehend sehr gut und so bin ich nach Rammertshofen hoch nach Aufkirchen und dann über Stephansberg nach Frauenberg, wo es dann runter ging nach Maisach und entlang der Schule nach Gernlinden.27,00 km
2:38:15
5:52/km
330 W
Mi., 07.02.Mittwoch endlich mal wieder lauffrei. Die letzten drei Lauftage haben mich schon ziemlich geschlaucht. So konnte ich vormittags im HomeOffice und dann Nachmittags in der Metzgerei arbeiten.
Do., 08.02.KW03_C: In der früh ging es gleich nach München in die Arbeit. Leider bin ich etwas später wieder heim und stand dann noch länger im Stau. So konnte ich abends nur eine Stunde auf dem Laufband trainieren.9,31 km
1:00:02
6:27/km
263 W
Fr., 09.02.Freitag wieder ein harter Tag in der Metzgerei. Leider musste ich parallel einiges für die Arbeit machen.
Sa., 10.02.Am Samstag war die Metzgerei das letzte Mal vor den zweiwöchigen Faschingsferien geöffnet. Es war schon einiges zu tun. Danach war ich noch kurz einkaufen und bin dann heim. Am späten Nachmittag wollte ich noch nach FFB auf die Amperwiese, da dort eine Demonstration gegen den aufkeimenden Faschismus in Deutschland stattfand. Ich wollte lieber etwas früher da sein und am Ende waren es ca. 3000 Menschen, die in großen Lettern das Motto „Nie Wieder“ mit Taschenlampen an den Himmel malten, was von einer Drohne gefilmt wurde. Ich wollte mich im „i“ des Wortes „Nie“ als i-Tüpferl platzieren, merkte aber später, dass ich eher unten links im „i“ stand. Egal, man muss ein Zeichen setzen gegen AFD, Identitäre, … – damit sich die Zeit von 1933-1945 NIE WIEDERholt.
So., 11.02.KW04_A: Bei stürmisch windigem Wetter musste ich in der früh hinaus. Nachmittag war keine Alternative, denn da ist bei uns im Ort der Faschingsumzug – und da wollte ich nicht mitlaufen. Los ging es locker zum Fliegerhorst und daran entlang. Kurz vor FFB begann das erste 2km-lange Intervall in Halbmarathon-Renntempo. Kurze Gehpause und weiter ging es ins zweite Intervall bis kurz vor dem Pucher Meer. Dann mal kurz die Laufschuhe enger schnürren und weiter den Pucher Berg hoch und auf dem Feldweg nach Obermalching. Dort begann dann das fünfte26 und letzte Intervall auf dem neuen Radweg. In Maisach bin ich durch den Ort gelaufen und langsam dann noch ausgerollt bis nach Hause.17,52 km
1:40:41
5:45/km
336 W
Mo., 12.02.KW04_B: Am Rosenmontag ging es gleich in der früh ins HomeOffice, wo viel Arbeit anstand. Leider hab ich in der früh gleich die Meldung gesehen, dass der aktuelle Marathon-Weltrekordhalter Kelvin Kiptum in der Nacht bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist – mit 24 Jahren. Unvergesslich sein Triumph in Chicago, als er bei km 26 sich bekreuzigte und dabei seinen letzten Begleiter stehen ließ und mit einem negativen Split mit 2:00:35 ins Ziel lief. Ruhe in Frieden.
Nach der Arbeit bin ich kurz nach FFB, da ich dort einen Termin beim Kieferorthopäden hatte. Der Termin für die OP steht nun: Freitag abend um 19 Uhr komm ich dran.
Da es nur leicht tröpfelte, aber der Wind nachgelassen hat, bin ich doch noch eine Runde gelaufen. Nach dem kurzen, 10minütigen Warmup ging es im zügigen Dauerlauftempo (5:15 – 5:45) auf dem Feldweg zum Waldsee. Über die Fussmoosalm durch die Fussmoos nach Überacker und auf dem Radweg nach Maisach, wo dann im Ort das 10minütige Auslaufen bis nach Hause begann.
13,07 km
1:13:06
5:35/km
330 W
Di., 13.02.KW04_C: Faschingsdienstag wieder ins Büro – Treffen der Pappnasen 😉 Am Feierabend bin ich – obwohl es draußen schönes Wetter war – wieder aufs Laufband. Im TV kam gerade das spannende Biathlon-Rennen der Damen – so war für Ablenkung gesorgt.9,16 km
1:00:03
6:33/km
290 W
Mi., 14.02.Obwohl in der Metzgerei Urlaub ist, bin ich nach der Arbeit im HomeOffice nach Steindorf gefahren. Da Heute Valentinstag ist, holte ich in Merching in der Blumenwerkstatt die bestellten Sträuße für meine Mama und Michaela ab – wir haben heute 9. Jahrestag. Abends noch etwas BlackRoll beim Biathlon.
Do., 15.02.KW04_D: Etwas nervig heute im HomeOffice. Dafür hab ich etwas früher Feierabend gemacht und bin in den LongRun über 180 Minuten gestartet. Es war tolles, warmes Wetter (ca. 14 Grad) – jedoch lief ich in langer Hose und mit Weste. Zum ersten Mal dieses Jahr erst ohne Mütze und nur mit Schirmmütze. Los gemütlich zum Fliegerhorst und über FFB nach Maisach. Dort bin ich an der Bahn entlang bis Malching und weiter zum See und auf der Straße hoch nach Rammertshofen und Aufkirchen. Dort dann nach Stephanskirchen und über Oberlappach nach Rottbach. Ich hatte auch wieder einen schnellen 5km-Abschnitt eingebaut. Am Golfplatz kurz ein Gel eingeworfen und auf die Mütze gewechselt, da es durch den Wind doch ziemlich frisch geworden ist. Nach Überacker musste ich eine Gehpause einlegen und über den Feldweg ging es um Maisach herum nach Gernlinden. 31,00 km
3:03:01
5:54/km
323 W
Fr., 16.02.Freitag mal nicht in der Metzgerei arbeiten. Bin aber am Vormittag trotzdem hingefahren. Nachmittags wieder daheim und nach dem vorgezogenen Abendessen hat mich Michaela nach FFB zum Kieferorthopäden gefahren. Ich war etwas früher dran und bin schon um 18:45 dran gekommen. Innerhalb von 20 Minuten waren beide Weisheitszähne auf der linken Seite draußen und schon das Röntgenbild gemacht. Michaela hat mich dann nach Hause gefahren und da die Spritze noch wirkte, konnte ich gut einschlafen. In der Nacht bin ich öfters aufgewacht und am Morgen waren die Schmerzen dann schon wieder da.
Sa., 17.02.So kann man einen Metzgerei-freien Samstag auch genießen: Auf der Couch. Nach dem Skispringen beim ausgefallenen Frühstück war ich schon wieder so müde, dass ich mich hingelegt habe. Mittags Michaela beim Mittagessen zugeschaut – ich hatte noch überhaupt keinen Hunger. Kaffee wär gut gewesen, geht aber 2 Tage nicht. Nach einem kurzen MIttagsschläfchen sind wir noch eine kleine Runde spazieren gegangen. Wir kauften im Lidl noch ein weiches Toastbrot, das ich vergessen hatte. Am Abend hab ich dann lauwarme Suppe und eine Scheibe Toastbrot gegessen. Am Abend noch etwas Binge-Watching mit „School of Champions“ und völlig müde ging ich ins Bett.
So., 18.02.Nach einer guten Nachtruhe wachte ich sehr erholt auf. Es ging schon etwas besser und ich war nicht mehr so niedergeschlagen. Die Schmerzen waren auch etwas erträglicher, da ich ja brav gekühlt habe. Nachmittag bei Sonnenschein eine kleine Runde und dann hab ich meine Mama angerufen. Sie war sehr verwirrt und deshalb bin ich schnell nach Steindorf gefahren und testete sie. Mein Bruder war zwischenzeitlich auch von seinem Ausflug nach Dresden zurück.
Mo., 19.02.Am Montag waren tagsüber die Schmerzen recht erträglich, dafür schmerzte die Arbeit im HomeOffice heftig. Einfach nervig manchmal. Auch der wiedererlangte Kaffeekonsum machte es nicht besser. Trotzdem musste ich nur vor dem Schlafengehen eine Schmerztablette nehmen.
Di., 20.02.Dienstag früh bin ich nicht nach München ins Büro gefahren, was auch wegen der vielen Arbeit eine gute Entscheidung war. Die Schmerzen waren fast weg. Nach der Arbeit hatte ich noch einen Termin zur Kontrolle beim Kieferorthopäden. Er war sehr zufrieden und sagte, dass es kurz mal „blitzt“. Das war heftig und als ich draußen war, schmeckte ich wieder Blut im Mund. Die Schmerzen wurden auch wieder schlimmer und daheim hab ich gleich weiter gekühlt.
Mi., 21.02.Am Vormittag hab ich wieder im HomeOffice gearbeitet und mittags bin ich nach Steindorf gefahren, wo Tante Kathe meine Mama für eine Woche besuchte. Mein Bruder kochte lecker Rinderbraten mit Spätzle und Blaukraut. Da die Schmerzen wieder schlimmer geworden sind, hab ich auf das Fleisch wegen dem Kauen verzichtet.
Do., 22.02.Donnerstag vormittag waren die Schmerzen angenehmer, aber wegen der vielen Telefonate sind sie leider wieder schlimmer geworden. Ich arbeitete etwas länger, weil ich ja keinen langen Lauf machen musste – äh durfte. Eine Woche schon nicht mehr gelaufen.
Fr., 23.02.Freitag früh bin ich nach Steindorf gefahren und für meine Mama ihren neuen Medikamentenplan hergerichtet. Da meine Schmerzen auch heute früh wieder heftig waren, hab ich mir auch eine Schmerztablette gegönnt. Mittags hab ich dann für sie, Tante Kathi und meinen Bruder gekocht. Am Nachmittag hab ich die Beiden zu Tante Marianne nach Gröbenzell gefahren. Daheim kurze Pause mit einer Doku „Island von oben“ und dann ging es zum Einkaufen in die Buchenau. Danach wieder zum Kieferorthopäden, um die Fäden ziehen zu lassen. Ich fragte ihn, wann ich wieder mit dem Laufen beginnen darf. Er meinte, ich kann es ja kurz probieren und bei Schmerzen aufhören. Ich wart jetzt noch bis Sonntag und versuch es dann mal mit einem kurzen Läufchen auf dem Laufband.
Sa., 24.02.Samstag früh ging es wieder in die Metzgerei. Zunächst noch alles herrichten und nach dem Frühstück hat mein Bruder gewurstet und ich Wiener und Lyoner aufgehängt. Nach dem Putzen bin ich wieder nach Hause, da ich ja noch nichts festes beissen kann. Am Nachmittag sind Michaela und ich noch eine kleine Runde spazieren gegangen. Danach gab es noch die leckere Kartoffelsuppe.
So., 25.02.KW06_C: Leider konnte ich wieder nicht ganz gut durchschlafen (Vollmond) und nach dem Frühstück bin ich – trotz bestem Sonnenwetter draußen (4 Grad) – aufs Laufband gegangen. Da ich nicht wusste, ob die beiden Wunden wieder nachbluten würden, war das die bessere Alternative. Am Anfang taten die Zähne auch ziemlich weh, aber dann ging es. Der Puls war auch nicht zu stark erhöht, wovor mich der Kieferchirurg gewarnt hatte. Auch nach dem Training waren die Schmerzen erträglich, jedoch durch das Mittagessen kamen sie wieder. Die selbstgemachten Brezenknödel nach dem Rezept von Knacki Schubeck waren zwar lecker aber wahrscheinlich hab ich das Maul wieder zu weit aufgerissen. Nach einen kurzen Nickerchen sind Michaela und ich mal eine Runde mit dem Fahrrad gefahren. Ich wollte die Strecke des Ampermarathon bei Olching einmal abfahren. Da die Navigation über die Uhr nicht lesbar war und Michaela eh schon geschimpft hatte, haben wir die Runde abgebrochen und sind wieder nach Hause. 25 km zum Auftakt der Radsaison sind auch gut.7,01 km
0:46:08
6:35/km
291 W