März 2025

Anfang März steht der dritte Lauf der virtuellen Marathon-Serie an – gleich schon am Faschingssonntag. Danach geht es weiter im Training für den Frühjahrsmarathon, obwohl ich mich noch nirgends angemeldet habe.

DatumkmDauermin/kmWattBeschreibung
So., 02.03.12,35 km1:11:065:46/km339 WKW06_A: 15 LDL + 6x1km 10RT + 15 LDL
Mo., 03.03.6,00 km0:40:216:44/kmKW06_C: 40 SSL (LB)
Di., 04.03.9,27 km
8,67 km
0:56:16
0:51:43
6:04/km
5:58/km
KW06_A: 15 LDL + 4x1km 10RT
KW06_B: 50 LDL
Do., 06.03.20,00 km2:00:016:00/kmKW05_D: 120 LDL
So., 09.03.11,50 km1:02:275:26/kmKW07_B: 60 MDL
Mo., 10.03.11,00 km1:04:015:49/kmKW07_C: 60 LDL
Do., 13.03.7,65 km0:50:016:32/kmKW07_A: 50 LDL
Fr., 14.03.27,37 km2:44:026:00/kmKW07_D: 165 MDL
So., 16.03.14,96 km1:26:435:48/kmKW08_A: 15 LDL + 3x3km MRT + 15 LDL
Mo., 17.03.12,31 km1:07:345:29/kmKW08_B: 10 LDL + 50 ZDL + 10 LDL
Di., 18.03.7,00 km0:45:376:31/kmKW08_C: 60 LDL (LB)
Do., 20.03.29,60 km3:00:356:06/kmKW08_D: 180 MDL
Di., 25.03.8,93 km1:00:026:43/kmKW09_C: 60 LDL (LB)
Do., 27.03.18,35 km1:42:275:35/kmKW09_A: 15 LDL + 4x3km MRT + 15 LDL
So., 30.03.13,97 km1:20:035:44/kmKW09_B: 10 LDL + 60 ZDL + 10 LDL

Sa., 01.03.

Letzter Tag vor dem Urlaub in der Metzgerei. Es war sehr viel zu tun. Gleich danach bin ich wieder nach Friedberg ins Krankenhaus gefahren. Daheim noch kurz Kaffee und Zimtschnecken mit Michaela und anschließend sind wir noch eine kleine Runde zum Fliegerhorst spazieren gegangen. Danach noch die Laufsachen für den morgigen virtuellen Marathon hergerichtet. Zum Abendessen eine Extra-Portion Spaghetti Bolognese. Um kurz nach 22 Uhr bin ich ins Bett gegangen. Leider hab ich nicht so richtig gut geschlafen.

So., 02.03.

Um kurz nach 6 Uhr läutete der Wecker. Nach dem Bad hab ich sicherheitshalber einen Corona-/Influenza-Test gemacht. Beide waren negativ. Gleich zum Frühstück und noch den Start vom Tokio-Marathon auf Eurosport anschauen. Danach wieder hoch, um mich anzuziehen. Plötzlich fing die Nase an zu bluten. Na super. Also etwas Pause, um die Blutung zu stillen. Danach noch den Rest zusammenpacken. Michaela war mittlerweile auch aufgestanden und ich ging mit meinen Sachen zur Garage. Ich hatte Wechselklamotten hergerichtet, da es sehr kalt und sonnig werden sollte. Man merkte auch den Wind. Gemütlich bin ich zur Startrampe, der Fußgängerbrücke zum Fliegerhorst, gegangen. Kurzes Selfie. Um 7:55 Uhr ging es den kleinen Hügel hinunter los. Man merkte den Rückenwind schon. Die ersten sechs Kilometer war ich viel zu schnell gestartet mit einer Durchschnitts-Pace von 5:06/km (statt 5:24/km). Am Pucher Meer das erste Maurten-Gel, damit ich es gleich ordnungsgemäß entsorgen konnte. Der zweite ProPace-Abschnitt war nur 3 km lang und etwas langsamer, da es ja den Pucher Berg hochging bis zur Ziegelei. Danach ein schneller Abschnitt von 2,34 km bis zum Ortseingang von Mammendorf. Am Möbelhaus vorbei gleich auf den Radweg. Der Nord-Ostwind war schon heftig, jedoch es war sonnig, so dass ich die Sonnenbrille wieder brauchte. Auf dem Weg nach Obermalching nahm ich das zweiter Maurten-Gel. Neben dem Wind ging es noch leicht bergauf. Anschließend wechselte ich auf den neuen Radweg hinunter nach Maisach. Durch das Industriegebiet kam ich auch ganz gut bis zum Feldweg nach Gernlinden. Permanenter Gegenwind, das ist sehr kräfteraubend. Ich nahm noch das dritte Gel. Jedoch musste ich kurz darauf beim Hotel in Gernlinden eine erste Gehpause einlegen. Weiter bis zur Garage. Dort den Buff und die Mütze runter und auch die Handschuhe. Die Jacke lass ich doch an. Kurz abtrocknen und neue Mütze und Buff anziehen. Die Handschuhe ließ ich da und die Trinkflasche mit den zwei Gels nahm ich mit für die zweite Hälfte. Weiter ging es wieder auf dem Weg zum Fliegerhorst. Leider musste ich kurz davor eine Gehpause einlegen. Die Hände waren eingefroren durch die kalte Flasche und auch der linke Oberschenkel schmerzte mittlerweile. Wieder loslaufen, aber nach ein paar Hundert Metern schon wieder gehen. So macht das keinen Sinn und deshalb entschied ich mich, wieder zurück zu laufen, um wenigstens die 25 km voll zu machen. Daheim wunderte sich Michaela, weil ich schon daheim bin. Kein Weltrekord – sondern ein Did not finish. Egal, eine Verletzung brauch ich jetzt auch nicht. Deshalb gleich in die Badewanne und danach in die Reboots. Ursprünglich wollten wir ja am Abend asiatisch Essen gehen – das haben wir vorgezogen. War aber lecker mit leckerem alkoholfreiem Bier. Tränen trocknen und Krönchen richten. Daheim kamen wir noch durch die Absperrung, da ja um 14 Uhr der Faschingsumzug ist. Stattdessen gab es ein kleines Nickerchen auf der Couch.

Mo., 03.03.

Rosenmontag ging es nicht auf den Karnevalsumzug, sondern ins HomeOffice. Nach dem Feierabend bin ich wieder zu meiner Mutter ins Krankenhaus nach Friedberg gefahren. Es ging ihr schon wieder viel besser. Eventuell darf sie am Mittwoch wieder nach Hause. Danach waren bei der Rückfahrt gleich zwei Unfälle auf der A8 – aber wenigstens auf der Gegenfahrbahn Richtung Stuttgart. Daheim noch eine kleine Einheit auf dem Laufband.

Di., 04.03.

Am Faschingsdienstag bin ich nicht nach München in die Arbeit gefahren. Stattdessen hab ich im HomeOffice gearbeitet. Am Nachmittag hatte ich so eine Lust auf Krapfen und bin kurz zum Bäcker gefahren – 2 leckere, richtige Bäckerkrapfen. Nach dem Feierabend nutzte ich das schöne, sonnige Wetter und holte das Intervalltraining vom Sonntag nach. Zunächst gemütlich einlaufen bis zum Fliegerhorst. Dann begannen die vier 1km-Intervalle, die ich knapp in der vorgegebenen 10km-Rennpace von 4:42/km einhalten konnte. Danach war ich am Truppenübungsplatz vorbei Richtung Lindach gelaufen. Da ich das schöne Wetter ausnutzen wollte, hab ich danach gleich noch 50 Minuten im langsamen Dauerlauftempo gelaufen. Zunächst über Obermalching nach Malching und auf dem Feldweg nach Maisach und von dort nach Hause. Danach war ich aber sehr fertig.

Mi., 05.03.

Aschermittwoch wieder im HomeOffice, aber nur bis Mittag. Danach bin ich nach Steindorf gefahren, wo meine Mama auch gerade wieder heimgekommen war. Ich hab ihr noch etwas geholfen, die Krankenhaus-Sachen wieder aufzuräumen. Am Abend daheim noch eine Blackroll-Einheit im Keller.

Do., 06.03.

Am Donnerstag war das Wetter wieder wunderschön und so bin ich nach dem HomeOffice gleich raus in den LongRun über 120 Minuten. Zunächst ging es am Fliegerhorst entlang nach FFB und über das Industriegebiet auf der Straße nach Maisach. Dort am Schulzentrum vorbei weiter zum Kreisel nach Überacker. Auf dem Radweg lief ich nach Überacker. Mittlerweile merkte ich die Beine schon stark. Danach langsam durch das Fussmoos zur Fussmoosalm. Am Schluss noch heim. Gleich ab unter die Dusche. Danach packte ich noch meinen Koffer und den Fotorucksack für den Wochenendtrip.

Fr., 07.03.

Freitag mal richtig frei. Michaela schenkte mir zum 10-jährigen ein Wochenende in Bad Gastein. Nach dem Aufstehen und Frühstück haben wir das Auto eingeräumt. Danach ging es auf nach Österreich. Wir kamen sehr gut durch und waren nach 3 Stunden erstmal in Rauris angekommen. Dort war ich vor 40 Jahren das letzte Mal. Mein Onkel Franz war dort 14 Jahre bis 1985 Pfarrer und wir haben als Kinder viele Ferienwochen dort verbracht und u.a. auch das Skifahren gelernt. In der Wirtschaft Neuwirt neben der Kirche erinnerte sich die Wirtin auch noch an ihn. Sie wurde sogar – genauso wie ich – von ihm getauft. Der Ort hatte sich in der Zeit schon sehr verändert, aber an bestimmte Dinge (wie die Krippe in der Kirche) konnte ich mich noch sehr gut erinnern. Nach dem leckeren Mittagessen sind wir nach Bad Gastein gefahren. Nach dem Einzug ins Hotel noch ein kleiner Spaziergang durch den sehr steilen Ort – sogar mit imposantem Wasserfall mitten durch den Ort. Es waren viele Skitouristen unterwegs – aus USA, GB, NL, B und Russland. Am Abend suchten wir noch ein Lokal. Nachdem wir im ersten Restaurant wegen fehlender Reservierung weitergeschickt wurden sind wir wieder in den Ortskern und haben ein total leeres Lokal gefunden. Wir waren die einzigen Gäste. In der Nacht konnte ich nicht sehr gut schlafen.

Sa., 08.03.

Samstag früh sind wir gleich zum Frühstück. Es war OK. Danach haben wir unsere Fotosachen gepackt und sind zum Bus nach Sportgastein. Aus dem Bus ausgestiegen hörten wir die Hunde im Fahrerlager schon. Das Rennen war auch schon gestartet und wir hangelten uns im Start/Zielbereich erstmal durch und fotografierten fleißig. Gegen Mittag gab es für mich zu Mittag einen leckeren Germknödel. Wahnsinn, was da für ein Andrang ist. Danach noch etwas fotografieren. Es war ein herrlicher Tag mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Am Nachmittag ging es mit dem Bus zurück nach Bad Gastein und gleich in ein Kaffeehaus. Abends sind wir – mit Reservierung – in das Lokal.

So., 09.03.

Diese Nacht hab ich etwas besser geschlafen. Auf dem Weg zum Frühstück haben wir schon mal die ersten Gepäckteile ins Auto eingeladen. Dann wieder reichlich Frühstück und nochmal aufs Zimmer. Anschließend sind wir direkt mit dem Auto nach Sportgastein gefahren. Es ging ganz gut – wobei die Maut von 6,50 Euro pro Nase schon gut ist. Aber der Parkplatz wird von dem räuberischen Bergvolk nicht noch zusätzlich kassiert. Heute war das Wetter sogar noch schöner als gestern. Wir sind auch gleich in den oberen Teil der Strecke und konnten zunächst die Gespanne den steilen Anstieg hinauf fotografieren. Michaela hat auch ihre Drohne mal fliegen lassen. Gegen Mittag sind wir ins Valeriehaus und haben noch zu Mittag gegessen – Steirischer Backhendlsalat.
Danach sind wir zum Auto und wieder nach Deutschland gefahren. Leider gab es mehrere Staustellen und so kamen wir um 16:30 Uhr erst nach Hause. Bevor es dunkel wir, noch schnell die Laufsachen anziehen und noch eine kleine Runde um den Fliegerhorst.

Mo., 10.03.

Völlig müde ging es ins HomeOffice. Aber leider war es dank des Durcheinanders nix mit Büroschlaf. Am Nachmittag dann erstmal in den Wertstoffhof und danach nochmal eine Trainingseinheit um den Fliegerhorst.

Di., 11.03.

Dienstag früh wieder nach München in die Arbeit. Nach Feierabend trafen wir uns noch mit einem Kollgegen, der vor kurzem in Rente gegangen ist, im Augustiner Schützengarten. Danach ging es nach Hause.

Mi., 12.03.

Mittwoch bin ich gleich in der früh nach Steindorf gefahren und hab vormittags von dort gearbeitet. Nachmittags hab ich für meine Mama noch eingekauft und gegen Abend kam meine Tante Kathi zu Besuch. Rechtzeitig zur Fastenpredigt beim Nockherberg war ich dann zuhause.

Do., 13.03.

Donnerstag wieder ein heftiger Tag im HomeOffice. Da es auch vom Wetter her nicht so toll war, bin ich nach der Arbeit zum Friseur gefahren. Danach gab es noch eine kleine Einheit auf dem Laufband mit Skispringen im TV.

Fr., 14.03.

Obwohl in der Metzgerei noch Urlaub ist, bin ich in der früh nach Steindorf gefahren, um meinem Bruder zu helfen. Alles wieder herrichten und wir haben auch etwas gewurstet – keine Angst, ich hab nur die Würst aufgehängt. Nach dem Mittagessen mit Tante Kathi hab ich noch etwas gearbeitet und bin gegen 13:30 Uhr nach Hause gefahren. Schnell umziehen und los geht es in den langen Lauf. Es war mit ca. 6 Grad schon recht frisch, sollte aber die 165 Minuten trocken bleiben. Los ging es über Maisach nach Überacker und von dort über das hügelige Terrain nach Einsbach. Von dort dann nach Lauterbach und Priel. Von dort den heftigen Anstieg hinauf nach Kreuzholzhausen und weiter hoch bis zur Aussichtsplattform. Kurze Pause und ein Gel genießen. Danach lief es bergab und durch Deutenhausen. Wieder auf die Straße nach Eisolzried. Die Autos fahren ohne Abstand an mir vorbei – das gibt einen dezenten Mittelfinger. Nach Eisolzried kurz auf dem Radweg und dann auf der langen Geraden bis nach Palsweis. Nochmal über die Autobahnbrücke und zurück bis Gernlinden-Ost. Ich war schon ziemlich fertig und musste eine Gehpause einlegen. Anschließend nach Hause nach Gernlinden. Feierabend und ab in die Badewanne. Danach noch Reboots, um die Muskulatur weiter zu lockern.

Sa., 15.03.

Samstag mal ausschlafen – auch wenn ich wegen der Schmerzen in den Beinen nicht gut schlafen konnte. Nach dem Frühstück sind Michaela und ich zum Einkaufen gefahren und danach gab es leckere Bratkartoffeln. Ein kurzes Nickerchen bevor ich die Bügelwäsche parallel zum Biathlon abarbeitete. Am späten Nachmittag bin ich nochmal in die Reboots und danach im Keller noch ein paar Blackroll-Übungen.

So., 16.03.

Endlich mal wieder besser geschlafen und die BodyBattery war am Morgen sogar bei 99. Nach dem Frühstück ging es raus. Der Regen sollte erst um 11 Uhr kommen, so bin ich in die Saucony Endorphin Pro 2. Los ging es gemütlich für 15 Minuten entlang des Fliegerhorsts. Dort begann kurz vor FFB das erste 3km-Intervall. Da es ca. 2 Grad kalt war, bin ich sogar mit Handschuhen gelaufen. Das erste Intervall war auf der Umgehungsstraße zum Pucher Meer beendet. Ich musste mir in der Gehpause die Schuhe nochmal neu binden. Am Pucher Meer ging es los in das zweite Intervall, welches ich mit 4:59/km schaffte. Kurz vor dem Industriegebiet Hasenheide nochmal eine kurze Gehpause und dann bei stärkerem Gegenwind ging es in das letzte Intervall bis Maisach, wo ich am Ortsende fix und fertig war. Anschließend noch gemütlich nach Hause laufen.
Nach dem Mittagessen sind Michaela und ich, zusammen mit Tante Marianne zum Kaffee nach Steindorf gefahren. Abends gab es nur noch eine kurze Blackroll-Einheit.

Mo., 17.03.

Nach der Arbeit war heute der Premierenlauf mit den Saucony Endorphin Speed 3 in Blau. Ich hab die selben Schuhe schon in rot über 2 Marathons verwendet. Los ging es gemütlich über die Bahnbrücke nach Maisach. Dann begann der zügige Abschnitt bis zum Kreisel nach Überacker und auf dem Radweg weiter nach Überacker. Der Wind kam von vorne rechts, aber ich konnte das Tempo gut halten. In Überacker eine kleine Schleife zunächst den Berg hinauf und im Ort wieder hinunter und auf dem Radweg zurück nach Maisach. Ich wollte die neuen Schuhe nicht gleich dreckig machen, auch wenn die Wege trocken waren. Zum Schluss noch gemütlich auslaufen nach Hause. Daheim gab es nach der Dusche noch eine Reboots- und danach eine BlackRoll-Einheit.

Di., 18.03.

Dienstags wieder nach München in die Arbeit. Am Abend ewig Stau auf der A99 bis zur A8. Manchmal fragt man sich, für was diese digitalen Hinweisschilder sind. 120 km/h im Stau und Stau bei freier Fahrt. Da ich zu spät heim gekommen bin und auch keine richtige Lust hatte, hab ich etwas geschummelt. Aus 60 Minuten wurden nur 45 Minuten auf dem Laufband.

Mi., 19.03.

Mittwoch vormittag im HomeOffice und mittags nach Steindorf. Erstmal leckeres Szegediner Gulasch mit Teigknödeln – mmmmmh. Danach das übliche Programm erledigen und da ich etwas früher nach Hause kam, konnte ich noch BlackRoll-Übungen im Keller machen.

Do., 20.03.

Wieder ein chaotischer Tag im HomeOffice. Natürlich wieder zu später Feierabend. Schnell rein in die Laufklamotten und mit den neuen Saucony Endorphin Speed 3 ging es in den LongRun. Passend dazu einen Podcast über Lange Läufe angehört. Zunächst ging es nach Mammendorf und dort über das Schulzentrum unter der Bahn durch nach Nannhofen. Auf dem neuen Radweg ging es nach Rammertshofen. Dort musste ich auf die Strasse wechseln, um nach Aufkirchen hinauf zu laufen. Wahnsinnig, wie rücksichtslos die Autofahrer sind. Endlich wieder ein Radweg und von dort ging es nach Stephanskirchen und dann nach Oberlappach. Kurz vor Unterlappach musste ich eine Gehpause einlegen und zischte mir das zweite Gel rein. Dann den Hügel hoch und bergab nach Diepoltshofen. Von dort dann nach Maisach und mit einer Schleife durch den Ort ging es nach Hause. Ich war ziemlich fertig und genoss danach die Reboots-Einheit im Bett. Am Abend wurden dann Teilnahmegebühr, Hotel und Zug zum Frühjahrsmarathon am 27.04. gebucht. Jetzt gibt es kein Zurück mehr 🙂

Fr., 21.03.

Heute war wieder sehr viel los in der Metzgerei. Wenigstens sind uns die Kunden nach dem zweiwöchigen Faschingsurlaub treu geblieben. Nachmittags daheim konnte ich meinen Koffer noch packen für den morgigen Wochenendausflug.

Sa., 22.03.

Samstag noch früher aufstehen. Um 6 Uhr war ich schon in der Metzgerei und arbeitete bis 10 Uhr. Danach konnte ich nach Hause fahren und hab mich für die Reise fertig gemacht. Zusammen fuhren wir dann mit der S-Bahn nach München. Der ICE fuhr pünktlich um 12:44 Uhr am Hauptbahnhof los. Leider konnte ich nicht schlafen während der Fahrt. Deshalb hab ich halt mit dem Tablet die Heute-Show und das ZDF-Magazin Royal angeschaut. Die Folgen hatte ich mir daheim noch heruntergeladen – Michaela hatte einen Film über das Bahn-WLAN angeschaut und permanent das Lade-Symbol gesehen 😉 Um 17:30 Uhr kamen wir gut und pünktlich (ja, auch sowas gibt es bei der Bahn) in Lichtenberg an. Von dort mit der U-Bahn zum Tierpark und dann mit der Strassenbahn zum Hotel. Der kontaktlose Zugang klappte sehr gut. Das Appartement war etwas klein und auch das Bett war sehr schmal und weich. Danach sind wir zum Aldi Nord einkaufen gegangen und haben danach daheim noch Abendbrot gemacht. Wir waren ziemlich fertig und sind dann schnell eingeschlafen.

So., 23.03.

Am Sonntag war es windstiller und dadurch viel wärmer als gestern. Am Morgen gingen wir zu einem Bäcker und holten uns leckere Brötchen (so heißen Semmeln hier). Im Zimmer noch Frühstück. Anschließend sind wir zum Grab von Michaelas‘ Großeltern mit der Straßenbahn gefahren. Es war nicht zu weit entfernt vom Hotel. Anschließend ging es zurück zum Hotel, wo uns Michaelas‘ Mama besuchte. Gemeinsam sind wir dann zu Michaelas‘ Bruder und seiner Freundin gefahren. Zunächst gingen wir gemeinsam zum Mittagessen in einem Griechischen Restaurant in Marzahn. Die Cindy sahen wir leider nicht. Nach dem Essen gingen wir noch Spazieren durch Marzahn und anschließend wieder in die Wohnung. Nach 22 Uhr fuhren wir dann zurück zum Hotel. Fix und Fertig.

Mo., 24.03.

Gemütlich bin ich nach dem Aufstehen zum Bäcker gegangen. Leider geht seit gestern früh der Lift im Hotel nicht mehr – und wir wohnen im 4. Stock. Gemütlich haben wir dann das Frühstück genossen. Anschließend sind wir kurz mit der Tram zu Michaelas‘ Mama gefahren und haben bei ihr leckere Quarkbällchen gegessen. Anschließend fuhren wir drei mit der U-Bahn zum Brandenburger Tor. Direkt auf der Strasse beim Hotel Adlon war eine Vielzahl von großen, schwarzen Limousinen geparkt und am Eingang war hektisches Treiben. Wir warteten, wer da wohl kommt. Eventuell war es die ankommende Delegation aus Afrika oder der abfahrende iranische Politiker, der dann im Konvoi Richtung Regierungsviertel davon fuhr. Wenigstens kam die Sonne heraus und so konnten wir noch ein paar tolle Fotos am Brandenburger Tor machen. Danach sind wir durch den Tiergarten zur Siegessäule spaziert. Durch den Tunnel bis zur Siegessäule und dann den Anstieg über die knapp 300 Stufen bis zur Gold-Else. Toller Ausblick. Die Absperrzäune für den Halbmarathon in zwei Wochen waren auch schon da. Nach dem Abstieg sind wir zum Bus und damit zum Alexanderplatz gefahren. Es war ja schon Mittag und wir hatten Hunger. Im Nikolaiviertel haben wir dann lecker gegessen – Eisbeinragout mit angerösteten Semmelknödeln. Nach dem Mittag schauten wir uns noch den Nachfolger des vor 2 Jahren geplatzten Aquadome an und besuchten die vor kurzem fertiggestellte Berliner Stadtglatze – den Platz am Gendarmenmarkt. Zu guter letzt noch etwas durch die Stadt bummeln und anschließend ging es nach Hause. Wir waren noch so voll, dass es nur ein paar Brötchen zum Abendessen gab.

Di., 25.03.

Auch heute konnten wir wieder nur sehr schlecht schlafen. Trotzdem sind wir erholt aufgestanden. Danach sind wir noch zum Bäcker und haben dort Frühstück gemacht. Endlich mal richtigen Kaffee. Ein paar leere Brötchen haben wir noch mitgenommen, die wir für die Heimfahrt im Zimmer schmierten. Kurz nach 9 Uhr sind wir zum S-Bahnhof Karlshorst, der direkt am Hotel lag (das hörte man die ganze Zeit). Mit der S-Bahn waren wir nach ca. 30 Minuten am Berliner Hauptbahnhof angekommen. Noch etwas Zeit hatten wir, um durch die Geschäfte zu schlendern. Danach ging es zum Tiefbahnhof. Da unser gebuchter Zug ausgefallen war, galten die Reservierungen nicht mehr. Es war ein ziemliches Chaos im Abteil. Ein junges Pärchen der Generation Z hatte sich den Tischplatz gesichert. Der junge Kerl hatte wohl ADHS auf Speed, so zappelte er die ganze Zeit herum. Da sie in Nürnberg ausstiegen, könnte es sich wohl um „Franken“ gehandelt haben. Noch 1 Stunde und um 15:10 Uhr mit 6 Minuten Verspätung (wobei das ja bei der Bahn keine Verspätung bedeutet) kamen wir am Münchner Hauptbahnhof an. Schnell runter zur S-Bahn und damit ging es nach Hause nach Gernlinden, wo es ziemlich schüttete. Aber wir waren ja mit dem Auto da. Daheim kurz alles auspacken und am Abend machte ich noch eine kurze Einheit auf dem Laufband.

Mi., 26.03.

Endlich mal wieder im eigenen Bett schlafen. Michaela hat den Rest der Woche noch Urlaub – ich leider nicht. Pünktlich um 6 Uhr ging es los. Erstmal die Mails abarbeiten. Es war wieder ein ziemliches durcheinander. Aber wenigstens konnte ich am Mittag nach Steindorf fahren. Da macht das Arbeiten mehr Spass. Ich konnte auch etwas früher Feierabend machen.

Do., 27.03.

Wieder ein chaotischer Donnerstag mit ganz viel durcheinander. Nach dem Feierabend gleich rein in die Laufklamotten. Da ich ja eine Pufferwoche in den Trainingsplan eingebaut habe, kann ich die „schlimmste“ Woche splitten. Dafür gab es Heute ein Intervalltraining. Nach dem 15minütigen Einlaufen ging es in Maisach in das erste 4km-Intervall im Marathonrenntempo. Trotz Gegenwind konnte ich die Pace bis Überacker gut halten. Kurz den Berg hoch konnte ich die Pace nicht halten, aber auf dem Weg zum Ortsausgang spielte es sich wieder ein. Danach kurze Gehpause und auf dem Weg nach Palsweis begann auch schon das zweite Intervall durch Thal nach Palsweis und wieder über die Autobahn bis nach Palsweis-Ost. Pause und ein Gel zur Verpflegung. Das letzte Intervall ab dem Gestüt bei Gernlinden-Ost bis Gernlinden. Am Industriegebiet war das Ziel erreicht und ich konnte noch eine Gehpause machen. Zum Schluss noch gemütlich 15 Minuten auslaufen. Daheim ging es nach der Dusche direkt in die Reboots und später noch eine kleine Blackroll-Einheit.

Fr., 28.03.

Obwohl ich früher ins Bett gegangen war, konnte ich extrem schlecht schlafen. Die BodyBattery war am Morgen bei nur 56. Durch den Nebel ging es nach Steindorf. Erstmal umziehen und dann ging es los mit der Vorbereitung für die Ladenöffnung. Es war Heute nicht allzu viel los. Deshalb bin ich mit meiner Mama zum Orthopäden nach Mering gefahren. In der Zwischenzeit hab ich ihre Einkäufe erledigt und danach hieß es, weiterzuarbeiten. Ich war den ganzen Tag über extrem müde. Am Nachmittag daheim nur noch eine kleine Blackroll-Einheit. Feierabend.

Sa., 29.03.

Samstag früh ging es im Dauerregen nach Steindorf. Das Geschäft war jedoch ganz OK. Um 11:45 Uhr bin ich kurz mal raus, um die partielle Sonnenfinsternis zu fotografieren. Na gut, die Wolkendecke war so dicht, dass ich die Sonne gar nicht sehen konnte. Nach dem Putzen und Kaffee bin ich nach Hause gefahren und dabei noch etwas eingekauft. Im TV kam am Abend auch nix interessantes. Deshalb sind wir etwas früher ins Bett gegangen, da ja um 2 Uhr die Zeitumstellung ist.

So., 30.03.

Endlich mal mit einer BodyBattery von 100 aufgewacht – trotz Zeitumstellung. Aber so richtig topfit fühlte ich mich nicht. Nach dem Frühstück ging es rein in die Laufklamotten. Mit ca. 6 Grad doch etwas frisch und es soll windig sein. Kurz einlaufen über die Bahnbrücke nach Maisach. Dort begann das schnelle Intervall. Da es gestern ja viel geregnet hatte, hab ich die alten, dreckigen Triumph 17 angezogen. Das war angesichts des matschigen Feldweges die richtige Wahl. Mit Rückenwind ging es hinter dem Industriegebiet am Waldsee vorbei nach Gernlinden-Ost und dort kurz auf der Straße, um dann auf dem Feldweg bei starkem Gegenwind bis kurz vor Maisach zu laufen. Das war schon sehr kräfteraubend. Dann wieder kurz zurück und am Fusse der Bahnbrücke hatte ich den schnellen Abschnitt beendet. Die Brücke hoch bin ich dann gegangen und oben noch kurz bis nach Hause auslaufen. Daheim gleich unter die Dusche. Mittags gab es leckere OnePot-Pasta. Da es noch trocken war, sind Michaela und ich noch etwas spazieren gegangen. Aber die Windböen waren schon sehr heftig, dass wir früher nach Hause gegangen sind.