26.05.2018: 46. Rennsteig-Marathon

Anmeldung

Da ich Ende 2017 nochmal für den Berlin-Marathon im September 2018 ausgelost wurde und dieser dann mein zehnter Marathon werden sollte, musste ein ganz besonderer Marathon für Nummer 9 her. Und was liegt näher als den in den letzten 4 Jahren zum „beliebtesten Marathon Europas“ gewählten Marathon auszuwählen: den Rennsteig-Marathon in Thüringen. Michaelas‘ Papa schwärmte auch immer davon, obwohl er dort den Supermarathon gelaufen ist. Aber 73 km ist mir zu heftig und so kam Ende 2017 die Entscheidung zur Marathon-Strecke. Der Kurs war auf dem Papier für mich Flachlandtiroler extrem hügelig und im Gelände hatte ich bisher kaum Erfahrungen.

Da ich mir die Miete für den Zeitmesschip sparen wollte, musste ich diesen erst bestellen, um mich dann im Januar anmelden zu können. Natürlich musste die Ausrüstung auch erweitert werden, v.a. um Trail-fähige Laufschuhe. Michaelas‘ Papa hat sich für den Halbmarathon und meine Arbeitskollegin Sarah ebenfalls für den Marathon angemeldet.

Trainingsplan

In zahlreichen Foren habe ich Angaben gefunden, dass man für den Rennsteiglauf zirka 45 Minuten mehr Zeit einkalkulieren muss. Das ergibt bei meiner Bestzeit von knapp über 3:45 immerhin ca. 4:30 Stunden. Um das Ziel zu erreichen, entschied ich mich für den Marathonplan von Andreas Butz mit einer Zielzeit von 3:40. Diesmal habe ich jede Woche des 12-wöchigen Planes in einem separaten Blog-Beitrag dokumentiert.

Da ich den Trainingsplan recht gut einhalten (ohne Probleme mit dem inneren Schweinehund) und öfter auch im Gelände trainieren konnte, hatte ich bis zum Tag der Anreise ein gutes Gefühl und wollte vielleicht doch die 4-Stunden-Marke knacken.

Anreise

Traditionell findet der Rennsteig-Marathon am Samstag statt. So bin ich am Freitag angereist, nachdem die Startnummer standesgemäß in der Heckscheibe angebracht wurde (und gleich wieder herunterfiel). Dank Panzerklebeband hielt es dann aber doch noch ganz gut.

Traditionelle Autobeschriftung

Um kurz vor neun Uhr war Abfahrt. Da es kein Rundkurs ist und sie keinen Urlaub hatte, kam Michaela diesmal nicht mit. Erstmal über die B471 zur A93 und dann auf die A9 bis Nürnberg. Dann Richtung Erlangen auf die A73 bis Eisfeld. Bei Forchheim kurzer Stopp. Fast wäre mir noch ein Missgeschick beim Öffnen des Rote-Beete-Saftes passiert. Der Saft trat einfach so aus und wäre fast auf den Autositz gelaufen (und NIE wieder rausgegangen): Don’t Drink and Drive. Die Finger waren jedenfalls blutrot. Den Rest hab ich dann auf einem Parkplatz getrunken.

Sehr hügelig hier

Da ich zu früh dran war, bin ich erstmal nach Oberweissbach gefahren, um dort die Lage zu checken. Nachdem ich ja schon an dem ein oder anderen Weihnachtsschmuck-Geschäft vorbeikam und noch ein Geschenk suchte, hab ich noch eine Glas-Manufaktur besucht.

Ganz tolle Lichtmühlen, die ich noch nie gesehen habe. Die Verkäuferin war sehr nett und sagte, dass sie aus Bayern leider nur ganz wenige Besucher haben.

Oberweissbach

In der Ortschaft gab es wahrscheinlich nur Häuser mit Hanglage. Es geht kilometerlang runter und dann gleich wieder steil rauf. So bin ich dann zu meinem Hotel Burghof gefahren, um dort den Check-In zu machen.

Neue Laufschuhe?

Da das Auto vollgepackt war, nahm ich erstmal nur die wichtigsten Dinge mit aufs Zimmer: die Schuhe.

Für jedes Wetter gerüstet

Es war ein älteres Hotel mit eigenem Restaurant und leider keinem Aufzug. Bekanntlich ist das nach dem Marathon eher problematisch. Doch ich wurde überaus freundlich empfangen und ging dann gleich mal aufs Zimmer.

Obwohl ich ein Einzelzimmer gebucht hatte, hatte ich gleich 3 Schlafmöglichkeiten.

Auch das Bad war sauber und OK und für den doppelten Übernachtungspreis hab ich auch schon schlechtere Fernseher gehabt.

Später bin ich dann nochmal zum Auto, um den Rest zu holen. Gerade kam ein älterer Herr mit Zwickauer Kennzeichen an, der den Marathon morgen zum 30. mal läuft (bei insgesamt 101 Marathons). Im Zimmer zurück, richtete ich so weit wie möglich alles her. Noch das München Marathon-Shirt 2017 anziehen.

Vor dem Startbogen

Gegen 17 Uhr ging es dann zum Startort für den Marathon, um dort in Neuhaus am Rennweg die Startunterlagen abzuholen.

Selbstfindungsphase

Das war auch gleich erledigt, obwohl ich nochmal zurück musste, da ich keinen Edding-Stift zum Draufschreiben der Startnummer auf den Starterbeutel hatte. Danach schrieb ich dann meiner Kollegin Sarah, die direkt auf dem Weg nach Neuhaus waren und um ca. 18 Uhr ankommen sollten.

So gönnte ich mir erstmal eine Thüringer Rostbratwurst, shoppte ein bisschen in der überschaubaren Marathon-Messe und wartete bei strahlendem Sonnenschein auf die Zwei. Als sie ankamen, holte Sarah auch ihre Startunterlagen und Michael und ich warteten in der GutsMuths-Halle auf sie, um dann zur Kloßparty zu gehen.

Rennsteiglied
Lecker

Das ist mal eine schöne Alternative zu den üblichen Pastapartys vor dem Laufevent. Und es war sehr lecker (auch wenn ich die Thüringer Klösse zu fluffig finde – do san ma boarische Knedl liaba). Die Rinderroulade war jedoch extrem genial. Fast wie bei Muttern.

Danach fuhren wir in unsere Hotels und ich richtete noch alles her für den Lauf.

Geschlossener Fröbelturm

Leider war das Fröbelhaus schon geschlossen und so zahlte sich mein kurzer Abstecher durch eine enge Bergstraße nicht mit einem tollen Sonnenuntergang aus.

Bei den Schuhen schwankte ich noch zwischen den Straßenschuhen Asics DynaFlyte und den Hybridschuhen Saucony Koa TR. Die GoreTex-Schuhe und die reinen Trailschuhe fielen schnell aus der Entscheidung.

Lauftrikot

Nach dem Duschen noch etwas Fernsehen und dann versuchen, anständig zu schlafen. Leider hab ich einen ziemlichen Schmarrn geträumt und bin öfters aufgewacht. Einmal wachte ich auf und dachte, dass ich ja den Marathon schon hinter mir hatte und sich meine Beine total gut anfühlten – ohne Blasen und Muskelkater. Tja, das war wohl zu früh geträumt.

Um kurz nach 5 Uhr am Samstag bin ich dann aufgestanden und drückte zum Frühstück die mitgebrachten Nudeln und eine Banane runter.

Hotel

Da kommt Michaela einmal nicht mit zum Marathon und dann bekomm ich ein aus meiner Sicht tolles Hotel. Es war zwar schon etwas älter, aber das gebuchte Einzelzimmer war riesig, sauber und der Empfang war sehr freundlich. Da ich ja immer früh raus musste, hatte ich ohne Frühstück gebucht. Das wär aber mit 5,50 Euro auch ganz günstig gewesen – im Vergleich zu den 26 Euro pro Nase in Frankfurt 2016.

Startnummer

Quadratisch, praktisch, gut

Die Startnummer hatte ein komisches quadratisches Format. Da ich bei der Startnummernausgabe dachte, dass es vielleicht besser mit einem Startnummernband wäre, habe ich mir auf der Marathonmesse für 4 Euro ein neues Band gekauft – ich hab ja noch nicht genug.

Kurz vor dem Lauf

Ein Blick aus dem Fenster und die Sonne strahlte mir schon entgegen. Da es aber unter der Woche anscheinend mehr geregnet hat, entschied ich mich für die Saucony Koa TR, mit denen ich bisher nur knapp 50 Kilometer gelaufen bin. „Eigentlich“ ein grober Fehler, aber bevor ich mit den Schuhen im Wald ausrutsche, hab ich lieber ein paar Blasen an den Füßen.

Let’s go running

Nachdem die Rennklamotten angezogen waren und das finale Spiegel-Selfie geschossen war, ging ich runter zum Auto und fuhr um kurz nach 7 Uhr nach Neuhaus zum Start. Ich wollte dort unbedingt einen besseren Parkplatz als am Freitag bekommen. Die Einheimischen fahren schon sehr rasant durch die hügeligen Wälder. Ich bekam glücklicherweise einen ganz guten Parkplatz und die Menschenmenge zum Start war schon ganz schön gewaltig, obwohl ja „nur“ 3500 Marathonis starteten.

Sarah und Michael waren auch schon auf dem Weg. So erkundete ich noch ein bißchen die Dixi-Lage: nicht nur einmal. Wieder mal „nervöse Blase“, obwohl ich bewußt nicht viel getrunken hatte.

Als die Beiden dann kamen, gab es noch einen letzten Ausflug ins Dixi-Land, Michael schoß noch ein paar Fotos und nach der Abgabe des Kleidersackes ging es zur Startaufstellung auf den Sportplatz, der schon rappelvoll war.

Dann wurde der Schneewalzer von der Menge schunkelnd gegröllt. Auf der Bühne tauchten plötzlich ein paar schwarz-gekleidete Bodyguards auf und dann wurde Thüringens‘ Ministerpräsident Bodo Ramelow angekündigt. Der kam ziemlich leger in Outdoor-Kleidung auf die Bühne und bedankte sich bei den zahlreichen Helfern, die so ein Event überhaupt möglich machen.

(Quelle: www.rennsteiglauf.de)

Die Organisation ist wirklich total eingespielt und alle Helfer sind sehr freundlich. Anschließend wünschte er uns Glück und sang mit uns das bekannte Rennsteiglied, bei dem wir nicht so textsicher waren. Für den Refrain reichte es jedoch.

(Quelle: www.rennsteiglauf.de)

Um kurz vor 9 Uhr wünschte er uns dann viel Erfolg und es startete der finale Countdown. Los gehts. Auf dem Weg zur Startlinie fiel ein Läufer auf, der mit seinem Hund unterwegs war. Der Hund bellte durch den Startschuß aufgescheucht ziemlich laut. Ein Mitläufer meinte zu mir, dass das der Kampfhund Chico sei. Ich meinte, dass wir schnell loslaufen sollten. Ein paar Minuten nach 9 Uhr überquerten Sarah und ich die Startlinie und starteten unsere Laufuhren. Es gibt kein zurück.

Der Lauf

(Quelle: www.rennsteiglauf.de)

Das Problem, dass man bei vielen anderen Marathons hat, dass man zu schnell angeht, gibt es hier nicht. Es geht erstmal durch Neuhaus ca. 1 km kontinuierlich hoch. Die ersten Läufer gehen schon den Anstieg hoch. Oben angekommen führt der Kurs erstmal durch die Ortschaft Richtung Lumbach. Dafür geht es nun auf der Straße ständig bergab.

(Quelle: www.rennsteiglauf.de)

Während am Start noch viele Zuschauer waren, war es nun menschenleer. Nur die Läufer waren ohne Gedränge auf der komplett gesperrten Straße unterwegs.

Nach der ersten Verpflegungsstation liefen wir an einem Moderator vorbei, der die Herkunft der Läufer übers Mikrofon verkündete. Ich sagte „Augschburg“, da ich ja gebürtiger Datschiburger bin. Und im astreinen schwäbischen Dialekt sagte er es ins Mikrofon. Nun war der gemütliche Teil vorbei und es ging hoch zur Steinheider Hütte auf einem steilen Hohlweg, auf dem maximal 3 Läufer nebeneinander laufen konnten.

Sarah war mir schon etwas enteilt, da ich immer wieder durch gehende Läufer blockiert wurde. Aber oben hatte ich sie wieder eingeholt und der breitere Weg führte leicht abschüssig durch den Thüringer Wald. So konnten wir mit einer Kilometerzeit von ca. 5:20 unter der anvisierten 5:40 bleiben und etwas Zeit aufholen. Bevor ich nach Thüringen reiste, spekulierte ich noch mit Sub-4-Stunden, aber als ich die Gegend sah, hatte ich das fast schon aufgegeben. Aber man muss ja ein Ziel haben.

Bald ging es wieder aufwärts zur Verpflegungsstelle „Dreistromstein“ und kurz danach trennten sich unsere Wege. Ich war mir sicher, dass sie den Lauf schaffen würde und hatte Angst, durch das Quatschen wieder Seitenstechen zu bekommen.

Dieser Weg wird kein leichter sein.

Teilweise waren noch große Pfützen auf dem Weg und man musste aufpassen, nicht auszurutschen. Die Saucony-Schuhe waren jedoch sicher die richtige Wahl, da sie auch ein Aufsetzen auf größeren Steinen gut abfederten.

Nach einer Bergaufpassage ging es ziemlich steil bergab und dann kam der gefürchtete Aufstieg zur Turmbaude Masserberg bei Kilometer 18. Dort gab es auch leckere Bananen (gab es die auch schon zu DDR-Zeiten?) und reichlich zu trinken.

Es war zwar sehr sonnig, aber im Wald ging ein leichtes Lüftchen. Nach einem steilen, breiten Wegstück ging es wieder hinauf bis zur Halbmarathon-Markierung, die ich in knapp unter 2 Stunden erreichte. Es könnte noch reichen, aber es wird auf jeden Fall knapp mit unter 4 Stunden.

Direkt nach der Zeitnahme-Matte ging es auf eine 1-Kilometer lange Hohlwegpassage steil bergab, bei der ein Überholen fast nicht möglich war. Man musste wahnsinnig aufpassen, nicht in einer überstehenden Wurzel einzufädeln.

(Quelle: www.rennsteiglauf.de)

Kein Blick auf die Uhr oder die Umgebung war hier möglich. Der Blick nur auf den Vordermann gerichtet und selbst versuchen, heil runterzukommen. Am Fuße des Berges war schon die Bergwacht-Station, die die verletzten Läufer versorgte. Ich sah aber glücklicherweise keinen verunglückten Läufer an der Passage.

Endlich unten angekommen kam dann die Verpflegungsstation „Schwalbenhauptwiese“ und danach waren wieder viele Zuschauer an der Strecke.

(Quelle: www.rennsteiglauf.de)

Nun folgte ein hügeliger Streckenabschnitt teilweise auf der Straße, teilweise auf Feldwegen. Wenigstens konnte man hier auch mal seine Blicke schweifen lassen und sich die tolle Gegend anschauen.

Bei km 28 hatten wir Neustadt erreicht und ich fühlte mich von den Beinen her noch sehr gut, bis auf die leichten Schmerzen in den Knien durch das ständige Auf-und-Ab. Nach Neustadt führte ein schöner Weg kontinuierlich bergab. „Wo es runter geht, geht es auch wieder rauf.“

(Quelle: www.rennsteiglauf.de)

Direkt nach der 30km-Marke bogen wir links ab und da sah ich es: Ein steiler, breiter Anstieg auf dem schon fast Alle hochgingen. Ich schloss mich der Gruppe der Wanderer an und ging hoch, da der Weg auch durch die großen Steine und Schiefersteine sicher nicht optimal zum Laufen war. Wieder eine Kurve und leider wieder hoch. So zog es sich.

(Quelle: www.rennsteiglauf.de)

Da verabschiedete ich mich innerlich von der 4-Stunden-Grenze und hatte auch von der Motivation einen kleinen Hänger. Nun galt es, wenigstens unter 4:30 Stunden zu bleiben.

Endlich oben angekommen am Dreiherrenstein bei km 33 stärkte ich mich an der Verpfegungsstation. Hier gab es auch Wurstbrote, die sehr lecker waren (an meinen Sponsor: „Ja, ich bin fremdgegangen – aber Deine Wurstwaren sind noch besser“).

Gestärkt führte der Weg dann erstmal auf der Straße wieder hoch. Später lief ich dann auf dem parallel verlaufenden Trampelpfad weiter. Einmal nicht aufgepasst und voll mit der Fussspitze gegen eine Wurzel. Ich dachte, die Zehen wären ab und bald würden sich die blauen Schuhe rot einfärben. Gut es war der linke Fuß und da war eh schon ein Zehen sehr lädiert. Also Zähne zusammenbeißen und weiter.

Stellenweise ging ich immer wieder und dann führte der Weg kurz mal steil bergab. Die Frau eines direkt vor mir laufenden Pärchens knickte richtig mit dem Fuß um und kam wegen dem Gefälle erst einige Meter später zum Stehen. Das sah böse aus, aber ihr Partner kümmerte sich um sie.

Noch eine Verpflegungsstation am Frauenwald. Erstmal habe ich meine Kappe in den Wasserbottich getaucht, um etwas Kühlung zu bekommen. Hier gab es dann auch köstliches Ur-Köstritzer Schwarzbier, das nach knapp 38 km schon ziemlich schnell ins Blut geht. Nicht nur Red Bull verleiht Flügel. Leicht beschwipst lief ich dann nach Schmiedefeld.

Zähne zusammenbeißen – Krönchen richten

Hier wartete noch der berüchtigte Schlussanstieg auf uns. Da ich mich gut fühlte sprintete ich den Berg hoch. Am Straßenrand feuerten uns die bereits fertigen Läufer frenetisch an. Das war ein Gänsehautmoment.

Endlich in der Ebene angekommen sah ich den Zielbogen vor mir. Ich hatte mir das anders vorgestellt. Aber es ging nochmal ums Eck und da war ich auf der Zielgerade.

Auf der Zielgerade

Der Stadionsprecher sagte noch meinen Namen und ich zog zum Zielsprint an – 100 Meter in 4:06-Pace. Usain Bolt wäre neidisch gewesen. FINALE – GESCHAFFT. Die Uhr hielt bei 4:11:13 an. Auch wenn es nun 7:2 steht, d.h. nun 2 Marathons in über 4 Stunden standen, war ich Stolz wie Bolle. Beim 9. Marathon auf Cloud No. 9.

Das Ziel im Blick

Nach dem Lauf

Im Ziel dann erstmal zwei Becher runterkippen. Ich sah viele bekannte Läufer, die ich während des Laufs mal gesehen habe.

Ich dachte auch, dass Sarah gleich kommen würde. Leider hab ich sie nicht gesehen, was aber wegen der Masse an Leuten, schwierig war. Nach 20 Minuten verließ ich den Zielbereich. Plötzlich sah ich Michael, der mit dem Auto nach Schmiedefeld (am Rennweg ) gefahren war. Er hat auch nix von Sarah gehört.

Ich ging dann zur Kleiderausgabe und startete das Handy. Dann kurz in Steindorf bei meinem Papa Entwarnung geben und ab zur Dusche.

Beim Ausziehen der Socken war ich überrascht, dass ich kein Blut am linken Fuss sah. Insgesamt habe ich auf den ersten Blick nicht einmal Blasen gefunden. Ab unter die Massen-Dusche und dann endlich trockene Klamotten anziehen. Dabei unterhielt ich mit zwei Super-Marathon-Läufern, deren Zehen blutrot waren.

Danach ging ich erstmal zur Urkundenausgabe und liess auch meine offizielle Zeit auf die Medaille gravieren. Das ging reibungslos schnell.

Kurzes Telefonat mit Michaelas‘ Papa, der schon auf dem Heimweg nach Leipzig war. Er war über seine Halbmarathonzeit glücklich, v. a. weil es wegen der hohen Teilnehmerzahl dort zu vielen Staus kam.

Dabei sah ich auch Sarah und Michael, verlor sie aber gleich wieder in der Menge. Nach etwas Suche liefen wir uns dann über den Weg. Sarah war auch happy über ihre Leistung. Nach Hamburg vor ein paar Jahren war es ihr zweiter Marathon. Und dann noch der Rennsteiglauf. Gratulation zu dieser grandiosen Leistung. Nächstes Jahr laufen wir wieder am Rennsteig.

Am Sonntag bei der Abfahrt

Medaille

Cloud No. 9
Mein Schatz
Spitzenzeit (für mich)

Strecke

 

(Quelle: www.rennsteiglauf.de)

 

Am Abend ging ich dann gemütlich im Hotel essen. Erst eine Spargelcremesuppe und danach dann Ochsenbäckchen mit Klössen. Lecker. Pünktlich zum Champions-League-Finale war ich dann wieder im Zimmer. Da ich sehr müde war und am nächsten Tag früh dann direkt zum Geburtstag meiner Tante nach Freising fahren musste, hab ich auf die 2. Halbzeit verzichtet. Der einzige Fehler dieses schönen Tages. So ging es dann am Sonntag früh nach Hause.

Streckenvideo

Hier könnt Ihr die Strecke nochmal „mitlaufen„.

Urkunde

Finisher-Shirt

Wie geht’s weiter?

Jetzt sind erstmal zwei Wochen Urlaub angesagt und dann geht die Vorbereitung für den Berlin-Marathon los. Ist ja nicht mehr so weit entfernt …

Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin

20.05. – 25.05.2018: Vor dem Rennsteiglauf

So. 20.05.2018: 15min LDL + 4x1600m im HMRT + 15min LDL

Auch ein U-Boot-Christ wie ich geht mal in die Kirche. Vielleicht kommt am Pfingstsonntag ja der Geist auch mal auf mein kühles Haupt herunter. Nach der Kirche sind wir zum Gasthaus Casella nach Hattenhofen gefahren, um dort gemeinsam mit meiner Familie lecker zu essen. Michaela ist danach mit meinem Bruder zu den Fürstenfeldbrucker Gartentagen gefahren und ich durfte mit dem Audi heim. Da das Wetter noch nicht so schön war, installierte ich erstmal die Steuersoftware auf meinem PC. Ende Mai muss ich die Steuererklärung ja abgeben – also ein kleiner Endspurt. Als ich keine Lust mehr auf die Steuer hatte, zog ich die Laufklamotten an und ging raus. Ist viel schöner als Steuern machen. Diesmal sogar trotz dem Rennsteiglied von Stefanie Hertel und „Dieser Lauf“ von DJ Henne.

Los ging es im gemütlichen Tempo nach FFB. Dann startete das erste Intervall über 1,6 km im Halbmarathontempo. Die geforderten 4:57 min./km konnte ich gut unterbieten. Dann in der Hasenheide die erste Gehpause.

Im Industriegebiet dann das zweite Intervall, sogar noch schneller.

Auf der alten Brucker Strasse dann wieder auf das Flughafengelände und los gings ins dritte Intervall auf der Startbahn des Flugplatzes, allerdings mit heftigem Gegenwind.

Heftiger Gegenwind

Heute waren sogar Radler auf der Strecke. Da ich ja noch ein Intervall machen musste und auch noch „auslaufen“ musste, drehte ich nach dem Fotoshopping um und lief mal in die andere Richtung zurück – mit Rückenwind.

Bei der neuen Ausfahrt Maisach dann am Sportplatz vorbei und zurück auf dem Feldweg nach Gernlinden.

Ab nach Hause

Danach ging es dann wieder im lockeren Tempo zurück und so kam ich dann nach insgesamt 13 km zuhause an. Das GPS-Signal müsste auch wieder in Ordnung sein, aber durch das Zurücksetzen der Uhr bin ich wieder auf Einsteigerniveau angelangt. Demnach müsste ich 71 Stunden Erholung einlegen.

Streckenvideo

Mo. 21.05.2018: 40min LDL

Am Pfingstmontag bin ich zusammen mit Michaela bei strahlenden Sonnenschein gelaufen.

Running Micha

Erstmal zum neu geteerten Kreisverkehr (Schuhsohle iat sauber geblieben) und dann ab auf die Startbahn von Fursty. Es war nur wenig Wind und die Sonne knallte richtig runter.

Airbus Beluga auf Fürsty gelandet

Wir sind dann bis zum Sportplatz auf der Startbahn gelaufen und dann nach einer Gehpause auf dem Feldweg Richtung Gernlinden.

Schön wär hier ein Naturschutzgebiet statt einer Straße

Plötzlich sah Michaela ein Reh vor uns. Ich schnell das Handy runter und ein paar Fotos schiessen.

Reebok oder Rehbock?
Ach das Reh fährt S-Bahn

Es war ein schöner relaxter Lauf und mit den Gehpausen war ich sogar langsamer als die geforderten 6:15-6:45. Aber die Achillessehne spühre ich schon. Es ist aber noch nicht zu schlimm. Lag wohl auch an den Asics DynaFlyte, aber mit diesen Schuhen möchte ich den Rennsteig laufen – wenn es nicht mehr zu viel regnet.

Streckenvideo

Di., 22.05.2018: Lauffrei

Nach der Arbeit: No Sports!!! – Dafür Steuererklärung fertig gemacht.

 

Mi., 23.05.2018: 40min SSL

Das Unwetter naht, also schnell nach der Arbeit heim, umziehen und wieder los. Auf dem Hinweg zum Trimmdichpfad noch schnell die Steuererklärung im Finanzamt einwerfen.

Dann gleich raus und in die erste Runde. Es sollten aber nur 3 Runden werden als Abschluss des Trainingsplans. Hoffentlich ohne Sturz oder Verletzung. Das wär jetzt total blöd.

Es ging ganz gut, auch wenn das hügelige Terrain schon einen Vorgeschmack auf den Samstag liefern sollte.

Streckenvideo

Fertig – der Trainingsplan wurde fast komplett eingehalten. Mal schauen, ob er am Samstag erfolgreich umgesetzt werden kann. Hauptsache gesund bleiben.

Fühle mich gar nicht so schlecht

Mi., 24.05.2018: Lauffrei

Nach der Arbeit habe ich erstmal die Sachen gepackt und alles hergerichtet. Das Auto bekam auch noch eine kleine Wäsche. Irgendwie fühl ich mich nicht mehr so gesund – aber das ist hoffentlich normal vor einem Rennen: Marathon-Fieber.

25.05.2018: Noch 1 Tag …

Auf geht’s nach Neuhaus am Rennweg

19.05.2018: Woche 11 abgeschlossen

Der Trainingsplan neigt sich dem Ende zu – und das ist auch gut so: Laufen ist zu 90 % Kopfsache, der Rest ist mental. Es wird immer schwieriger, den Spannungsbogen bis zum 26. Mai aufrechtzuerhalten.

13.05.2018: KW11_A: 4 mal 4km im MRT

Am Sonntag gab es wieder ein Traumwetter. Leider sind wir zu spät gestartet, so dass es zum Ende am Mittag schon sehr hart wurde. Kühlender Wind war heute Fehlanzeige.

Traumwetter

Los ging es erstmal zusammen mit Michaela am Fliegerhorst entlang nach FFB. Dort trennten sich dann unsere Wege und ich startete in das erste Intervall über 4 Kilometer durch die Hasenheide nach Puch.

Feldweg in Puch

Erste Gehpause und dann auf dem Feldweg weiter nach Galgen und Richtung Mammendorf. Zum Ende bin ich dann weiter nach Rammertshofen, wo ich beim Überqueren der Bahnbrücke fast an zwei E-Bikern dranbleiben konnte.

Weg nach Rammertshofen

Hoch auf den Bergrücken ging es durch blühende Rapsfelder nach Germerswang.

Herrliche Rapsfelder

An der Kreuzung zur Straße zwischen Maisach und Stefansberg bin ich fast Augenzeuge eines Unfalles geworden. Eine junge Audi-Fahrerin bog ohne zu schauen ab – gottseidank konnte die entgegenkommende Fahrerin eine Vollbremsung hinlegen und gleichzeitig hupen: Frauen sind halt Multitasking-fähig.

Bei Germerswang

In Maisach lief ich dann an der Realschule vorbei und dann ging es zurück nach Gernlinden.

Kreis-Verkehr

Es lief trotz des Wetters ganz gut und ich konnte die geforderte Pace von 5:12 min./km in jedem Intervall unterbieten.

Heute hat die Lucky ihren 7. Geburtstag.

Geburtstagskätzchen

Streckenvideo

 

14.05.2018: KW11_B: 10 min LDL + 50 min ZDL + 10 min LDL

Da am Montag das Wetter sehr regnerisch war und es auch auf der Heimfahrt noch geregnet hat, entschied ich mich für das Regenoutfit mit den Brooks Ghost 9 GTX.

Strenger Blick

Erstmal ging es langsam über die Bahnbrücke nach Maisach und am frisch geteerten Kreisverkehr (mei hod des gstunka) dann im zügigen Tempo (5:15 – 5:45) durch Maisach nach Überacker.

Fussmoos

Hier dann die bekannte Runde zur Fußmoosalm und dann wieder über den Waldsee zurück zur Brücke.

Sonne blitzt durch

Glücklicherweise blieb das Wetter kühl & windig und der Regen blieb aus. So war ich viel zu warm angezogen und nass(geschwitzt).

Streckenvideo

 

15.05.2018: 60 min LDL geplant -> 30 min LDL erreicht

Am Dienstag bin ich nach der Arbeit erstmal mit Lucky zum Tierarzt. Die Augenverletzung schaut nun wieder besser aus und weitere Besuche bleiben uns vorerst erspart. Als wir wieder heimkamen war Michaela auch gerade von der Arbeit zurückgekehrt. So sind wir dann gemeinsam noch eine kleine Runde gelaufen.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
Schaut nicht gut aus

Da ziemlich dunkle Gewitterwolken aufzogen, brachen wir die Runde – gegen meinen Willen natürlich – ab und liefen wieder zurück nach Gernlinden. So schnell ist Micha noch nie gelaufen, ohne dass ich sie anfeuern musste. So kamen wir noch trocken heim. Die größere Runde hätte aber sicher auch noch gereicht.

 

16.05.2018: Nur noch 10 Tage …

Gestern Abend hatte ich auf meine GPS-Uhr ein neues Update bekommen und irgendwie spinnt die Uhr seitdem. Super. Das GPS Signal wird nicht mehr erkannt und auch das Datum hängt zurück. In meiner Verzweiflung hab ich sogar bei Mediamarkt die Garmin Fenix 5 bestellt. Echter Schnäppchenpreis zu 429 Euro. Aber sicher ist sicher. Notfalls kann ich sie ja zurückschicken. Leider musste ich meine Forerunner auch auf Werkseinstellungen zurücksetzen, wodurch sich die Uhr erst wieder an mich gewöhnen muss.

 

17.05.2018: 150 min MDL

Am Donnerstag wollte ich noch einmal im Trimmdich-Pfad in FFB 6-7 Runden laufen, um nochmal so richtig einen Berglauf zu absolvieren. Es war den ganzen Tag schon sehr kühl und regnerisch. Bei der Heimfahrt auf der Autobahn schüttete wie aus Kübeln und nach einigem Zaudern, entschied ich mich dafür, das Training stattdessen zuhause auf dem Laufband durchzuziehen. So richtig Lust hatte ich darauf nicht. So wartete ich daheim noch ein paar Minuten und es lies nach mit dem Regen. Das Wetterradar wurde auch besser. Also Regenklamotten anziehen und raus in die Natur. Nach dem Reset der Uhr musste ich den HRM-Gurt erst wieder koppeln. Hoffentlich geht die Uhr wieder.

Um wenigstens ein paar Höhenmeter zu bekommen, lief ich erstmal nach Maisach und weiter nach Diepolzhofen.

Dann über die Hügel nach Rottbach und entlang des Golfplatzes nach Überacker.

Zurück ging es dann über die Fussmoosalm nach Gernlinden.

Golfplatz Rottbach

Da ich die Uhr ja zurücksetzen musste ist die VO2max wieder rapide gesunken.

Streckenvideo

18.05.2018: Noch 8 Tage

Am Freitag bin ich nach der Arbeit erstmal nach Hause gefahren, um dann am Abend zusammen mit Michaela zu einer Familienfeier bei meinem Cousin Siegfried zu fahren. Es war seeeeehr schön, wurde aber auch seeeeehr spät.

19.05.2018: Noch 7 Tage

Nach einer kurzen Nacht bin ich in der früh gleich nach Steindorf und dort war in der Metzgerei wegen dem langen Pfingstwochenende den ganzen Tag über viel los. Am Nachmittag lud ich mir ein neues Update auf die Uhr. Hoffentlich geht sie am Sonntag wieder.

Wochenzusammenfassung

Am Pfingstwochenende geht es weiter in die letzte Woche, an deren Ende dann am kommenden Samstag der Rennsteiglauf stehen soll. Hoffentlich bleib ich gesund und funktioniert die Uhr wieder fehlerfrei.

 

17.05.2018: Auf dem Jakobsweg 2008

Bisher hab ich immer nur über das Laufen berichtet. Aber warum heißt die Seite dann www.bikerun-engerl.de? Weil ich im Herbst 2007 wieder mit dem Mountainbike-Fahren begonnen habe mit dem Ziel, im Sommer 2008 beim 24-Stunden-MTB-Rennen in Steindorf teilzunehmen. Zuvor bin ich mit dem Fahrrad vom 18.05. bis 25.05.2008 den Jakobsweg in Spanien geradelt und habe danach ein Fotobuch erstellt, welches ich nun eingescannt habe.

Da gehts lang

Ab dem 18.05.2018 werde ich jeden Tag meinen Bericht von vor 10 Jahren veröffentlichen. Leider ist durch das Einscannen von dem Fotobuch die Qualität nicht mehr ganz so gut, aber ich hoffe, dass man es trotzdem lesen kann.

Los geht’s hier: Buen Camino (deutsch: Guten Weg)

Viel Spaß beim Lesen

Euer Martin

12.05.2018: Woche 10 mit 84 km

Nach dem kräftezehrenden WingsForLife-World Run 2018 und dem anschließenden Auslaufen vom Sonntag ging es in die drittletzte Woche vor dem Rennsteig-Marathon. Es sollte nochmal eine harte Woche werden, aber bei schönem Wetter.

KW10_B: 10 min LDL + 70 min ZDL + 10 min LDL

Nach dem redlich verdienten lauffreien Montag sollte es am Dienstag schon wieder weitergehen mit dem Training. Nach der Arbeit musste ich erstmal wieder mit Lucky zum Tierarzt und dann schnell umziehen und raus auf die Piste, diesmal mit den Saucony Ride 9. Das langsamere Einlaufen erstmal nach Maisach und beim neuen Kreisverkehr ging dann die 70-minütige Phase im zügigen Tempo los. Vom Wetter her war es sehr windig auch auf dem Weg nach Überacker.

Bei Fussmoos
Wind kann man nicht fotografieren

Diesmal dann von Überacker nach Palsweis und Eisolzried.

Alpakas und Strauß in Palsweis
Kopf nicht in den Sand stecken

Es waren tausende Rennradler unterwegs. Dann weiter über den Eisolzrieder See, an dem noch ein Hinweisschild vom WingsForLife-WorldRun stand, nach Bergkirchen-Lus und Gernlinden-Ost.

Da es so gut lief, obwohl die Beine schon noch schmerzten, und ich noch so weit von zuhause weg war, hab ich noch 10 min ZDL drangehängt und dann in Gernlinden musste ich allerdings zwei kleinere Gehpausen einlegen, da meine Batterie leer war.

Schon ziemlich fertig

Es war heute eine größere Runde um Gernlinden herum und gefühlt hatte ich ständig Gegenwind – mal stärker und mal schwächer.

Streckenvideo

KW10_C: 60 min LDL

Obwohl für den Feiertag „Christi Himmelfahrt“ schlechtes Wetter vorhergesagt wurde, war es gar nicht so schlimm. Bis auf den Wind, der wie in den vergangenen Tagen recht stark war. Da ich am Freitag noch den langen Lauf absolvieren musste, war heute ein gemütliches Dauerlauf-Training mit Michaela angesagt.

Wir liefen zum Emmeringer See und dann weiter Richtung FFB. Auf dem Feldweg dann nach Fürstenfeldbruck und mit etwas Rückenwind zurück entlang des Fliegerhorsts nach Gernlinden. Es lief ganz gut mit den Saucony Koa TR, die ich erst zum zweiten Mal getragen habe. Auch die Achillessehne schmerzte nicht übermäßig. Die geforderten 60 Minuten haben wir nicht ganz eingehalten, aber am Abend machte ich noch Stabi-Training.

Streckenvideo

KW10_D: 150 min MDL

Es sind jetzt nur noch 15 Tage bis zum Rennsteig.

Final Countdown

Während gefühlt 90 % der Menschen einen Brückentag genießen konnte, schreib ich mal meinen Terminkalender vom Freitag zusammen:

  • 4:55 Uhr: Aufstehen, Bandagieren, Katze füttern & Augentropfen geben, Frühstück2Go herrichten, Biomüll abstellen
  • 5:35 Uhr: Mit dem Auto nach München-Sendling fahren – erstaunlich wenig los Heute 🙂
  • 6:10 Uhr: Arbeitsbeginn Teil 1
  • 12:25 Uhr: Feierabend Teil 1
  • 12:30 Uhr: Fahrt nach Steindorf über Inning (erstaunlich wenig los Heute) und kurz im Supermarkt einkaufen
  • 13:20 Uhr: Ankunft in der Metzgerei & Kalbskässemmel essen
  • 13:30 Uhr: Arbeitsbeginn Teil 2
  • 16:45 Uhr: Feierabend Teil 2 & Laufklamotten anziehen
  • 17:05 Uhr: Los geht’s

Jetzt beginnt der angenehme Teil des Brückentages.

Blick aufs Hofer Schloß

Raus aus Steindorf und dann über Hofhegnenberg und den Wald nach Hörbach.

Kunstwerk bei Hörbach

Leider verließ mich der Akku meines Walkman schon nach knapp 2 km und so musste ich ohne musikalische Untermalung laufen. Hatte mich schon so gefreut, die Sendung vom 80er-Jahre-Tag bei SWR3 anzuhören.

Es war ein traumhaft schöner Freitagabend.

Moor

Entlang des Haspelmoorer Moores ging es nach Hattenhofen und dann Richtung Mammendorf.

Rapsfeld
Selfie am Rapsfeld

Die B2 „unterlaufen“ und dann nach Nannhofen und Rammertshofen. Auf der Straße war ganz viel Verkehr und es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig die Autofahrer Rücksicht nehmen auf Läufer. Lieber auf dem Grünstreifen laufen, denn ich hab ja nur am Bauch eine Knautschzone.

Trail & Road

Entlang der Bahn lief ich dann Richtung Malching. Die Schuhe „Saucony Koa TR“ hab ich erstmals zu einem langen Lauf eingesetzt. Eventuell muss ich diese ja am Rennsteig verwenden, falls das Wetter doch noch umschlägt. Die Schuhe sind total bequem und lassen sich auf Straße und Feldweg (mit kleinen und größeren Steinen) super laufen. Auch die Achillessehne schmerzte überhaupt nicht.

Blick auf die Windräder

In Malching war noch ein heftiger Anstieg und dann Richtung Lindach nach FFB. Auf der alten Brucker Straße Richtung Maisach. An der Baustelle bog ich wieder auf den Fliegerhorst, um dort noch die Startbahn entlang zu laufen.

Ready to take off

In Höhe der Einfahrt Maisach kam ein schwarzer 7er-BMW und ich dachte schon, dass es jetzt Ärger gibt. Aber der nutzte die 3km lange Gerade aus, um Vollgas zu geben. Naja, da dürfen wir uns künftig auf einen zusätzlichen Spielplatz für Autofahrer freuen – Radlweg gibts hier ja nicht wegen Naturschutz.

Der BMW wirbelte ganz viel Staub auf und auch die Rehe wurden aufgescheucht.

Sonnenuntergang

Im Kreisel war dann Schluss mit dem Training und 27 km hinter mir. Zirka 6 Minuten hätte ich noch laufen müssen, aber hatte auch keine große Lust mehr.

  • 19:50 Uhr: Heimkehr, Laufklamotten ausziehen, Badewanne einlaufen lassen
  • 20:oo Uhr: Badewanne und Refresher-Drink
  • 20:20 Uhr: Katze füttern, Entrecote würzen und braten, Salat herrichten
  • 20:35 Uhr: Essen + Erdinger Nr. 1 + Extra3 (vom Donnerstag)
  • 21:45 Uhr: Raffaelo + Erdinger Nr. 2
  • 22:45 Uhr: Schlafen (Am Samstag früh um 6:00 Uhr wieder mit dem Rad nach Steindorf fahren)

Streckenvideo

Wochenzusammenfassung

Das war glaub ich meine umfangreichste Laufwoche mit 84,5 km. Die nächsten zwei Wochen wird der Trainingsumfang spührbar heruntergefahren – endlich Tapering 🙂

Am (voraussichtlich) letzten Tag des HSV in der 1. Bundesliga trug ich natürlich auch das Finishershirt vom Hamburg-Marathon 2017

Adieu HSV

 

 

 

06.05.2018: WingsForLife-WorldRun 2018

Direkt nach dem Lauf im Jahr 2017 hab ich mich gleich für den 5. WingsForLife-World Run 2018 angemeldet – obwohl letztes Jahr das Wetter so katastrophal war.

Leider war mir nicht bewußt, dass am 6. Mai 2018 mein Onkel Toni seinen 70. Geburtstag feiern würde, sonst hätte ich mich natürlich nicht angemeldet. Bei Regen wär ich nicht mitgelaufen, aber da sich im Laufe der Woche die Wettervorhersage in sonnig-warm wandelte, sagten wir die Geburtstagsfeier ab. Aufgrund meiner gesundheitlichen Probleme letztes Jahr bei der Busfahrt zurück zum Olympiastadion wollte ich von dem Punkt, an dem mich das CatcherCar einholt, nach Hause laufen.

Am Samstag nachdem ich von der Metzgerei zurückgekommen bin, fuhren Michaela und ich dann zum Olympiastadion, um die Startunterlagen abzuholen.

Strecke an der BMW Welt
Strahlender Sonnenschein am Samstag
Startbesichtigung

Es war noch nicht viel los und so hatten wir gleich die Startnummer und das Trikot.

Kurzer Snack bei der Bernbacher Nudelparty und etwas zu trinken. Anschließend ging es noch zum Shopping ins OEZ. Es war das erste Mal seit dem Attentat 2016, dass ich dort wieder einkaufen war. Gut, gefunden hab ich nix – dafür aber Michaela. Da mir meine Beine schon sehr weh taten und ich mich ja schonen musste, nutzte ich jede Sitz-Gelegenheit aus. Glücklicherweise gibt es die Ladenöffnungszeiten und so konnten wir um halb Acht nach Hause fahren. Schnell noch die obligatorischen Nudeln mit Bolognese-Sauce machen und dann die Startunterlagen zusammensortieren. Endlich Feierabend.

Am Sonntag wachten wir bei strahlendem Sonnenschein auf. In der früh war es schon noch sehr frisch, und der Wind kühlte weiter ab. Kleines Frühstück und da der Lauf erst um 13 Uhr startete hatte ich auch nicht so viel Stress. Um kurz nach 7 läutete meine Mutter und wünschte mir am Telefon viel Glück – sie dachte der Start wär schon am Morgen.

Dann gemütlich anziehen und alles herrichten, um 10:35 Uhr geht die S-Bahn. D.h. ich muss um 10:20 Uhr aus dem Haus zum Bahnhof. Michaela wollte mich entweder bei km 20 oder bei km 22 beim Gasthaus Haderecker fotografieren. So weit SOLLTE es schon gehen.

Die Fahrt mit S- und U-Bahn ging gut und ab Pasing häuften sich die Mitläufer in den gelben Laufshirts. Ich startete ja wieder im orangenen Trikot der Metzgerei, damit mich meine Kollegen besser identifizieren können. Da ich so viel getrunken habe, besuchte ich gleich noch den einzigen Ort in der BMW-Welt, der mich interessiert: das Model OO.

Die Sonne knallt

Noch kurz den Gegner inspizieren – das Catcher Car

Catch me if you can

Auf dem Weg zum Stadioneingang sah ich ein bekanntes Gesicht. Rene G., ein ehemaliger Kollege, lief auch wieder mit. Ihn trafen wir letztes Jahr im Ziel. Wir unterhielten uns ganz gut und er sagte, dass er dieses Jahr seinen ersten Marathon in Angriff nehmen möchte – in New York City *neidischguck*. ALLE waren schon da, nur der Martin nicht 🙁 Auf einmal ging Ingalena Heuck an uns vorbei auf die Moderatorenbühne – also Warmup abgeschlossen.

Langsam gingen wir dann ins Stadion und kurz darauf kam Stefan zu uns. Wir wollten gemeinsam laufen, so lange das Auto uns laufen lässt. Ziel war der Halbmarathon, vielleicht etwas weiter. Das bedeutete eine Kilometerzeit von 5:15 min/km. Bei dem Wetter sehr ambitioniert, da die Sonne ziemlich runterknallte um die Mittagszeit. Nochmal kurz auf die Toilette und wieder Treffen am Erdinger-Flascherl. Pünktlich kam auch Martin C. und wir ließen ein Gruppenfoto von uns machen.

Da nur Stefan und ich im Startblock 2 waren, schmuggelten wir die anderen Beiden in unseren bereits gut gefüllten Startblock ein.

Letzte Strategiegespräche

Jetzt noch eine halbe Stunde warten mit La-Ola-Wellen und Massen-Aufwärmprogramm durch einen Fitness-Coach.

Die glorreichen 4

Der Start rückte näher und die Böllerschützen gingen in Position. Weltweit starteten gleichzeitig über 100.000 Teilnehmer in über 30 Orten – allein in München waren es 10.000 Teilnehmer.

Um 13 Uhr fiel der Startschuss und egal wo man in der Startaufstellung steht, in einer halben Stunde legt das Catcher Car mit Christina Surer seine Verfolgungsjagd los. Wir wünschten uns noch gegenseitig Glück und dann ging es los. Nach ca. 2 Minuten hatten wir die Startlinie passiert, es war sehr viel Gedränge.

Martin C. hab ich nochmal kurz gesehen – er war eh in einer anderen Liga unterwegs. Ich tippte, dass er die 30 km schaffen kann. Stefan und ich blieben bei unserem Plan. Da wir auf den ersten Kilometern mehrmals komplett zum Stehen kamen (Wann gibt es Warnblinckleuchten für Läufer?), brauchten wir für den ersten Kilometer ganze 7:32 Minuten. Das waren 2 Minuten langsamer als geplant und extrem schwierig, wieder hereinzuholen. Vor allem bei dem Wetter. Glücklicherweise kam der kühlende Wind tendenziell eher von vorne, so dass ich nicht gleich zerflossen war. Ich hatte mir auch eine Radl-Trinkflasche mitgenommen, um nicht im Gedränge an den Verpflegungsstationen den Anschluss zu verlieren.

Nach der ersten Kehre ging es zum Olympiasee und dann weiter zum Sealife in Richtung BMW-Welt. Nach dem Olympiadorf lief die Kolonne weiter zum Olympiaeinkaufszentrum und dann durch Moosach. Damit auch in München die Rollstuhlfahrer – u.a. für die ja dieses Event ins Leben gerufen wurde – teilnehmen können, wurde im Gegensatz zu den letzten Jahren nicht mehr in Allach an der Bahn gelaufen, sondern Richtung Dachau auf der einseitig gesperrten B304. Wir hatten es viel besser als die Autofahrer, die in der sengenden Sonne auf die letzten Läufer warten mussten.

Mittlerweile hatten wir auch unser Tempo gefunden und mit Zeiten um die 5 Minuten pro Kilometer etwas Zeit gutmachen können. Direkt an der Brücke über den Allacher Güterbahnhof hatten wir die 10 km in 54:xx Minuten geschafft. Das reicht noch nicht ganz für den Halbmarathon, aber es läuft.

An der MAN und durch Karlsfeld vorbei waren in Allach viele feuchte Abkühlungen angeboten – mit Gartenduschen und Wasserschläuchen. Dann kurz bei der Verpflegung etwas trinken und ein paar Stückchen Banane. Weiter gehts, auch wenn uns bei km 15 schon etwas die Luft ausging. Mir schmerzte eh schon seit dem Start die Achillessehne und Stefan war es auch viel zu warm.

So schauten wir, dass wir uns auf einem etwas langsameren Tempo einpendeln konnten, um noch so weit wie möglich zu kommen. Ich dachte nicht mehr daran, dass wir die Halbmarathon-Markierung schaffen würden und hoffte, dass Michaela doch schon bei km 20 stehen würde und wenigstens noch ein Foto von uns schießen könnte. Stefan sagte zwar zu mir, dass ich loslaufen sollte, aber ich wollte ihn nicht alleine lassen und gemeinsam mit ihm das „Ziel“ erreichen.

Kurz vor dem Golfplatz von Eschenried stand eine Feuerwehr mit einem C-Schlauch. Da haben wir dankenswerterweise eine volle Ladung kühlendes Wasser bekommen.

Weiter ging es Richtung Haderecker und wir hörten schon die Hupe des Catcher Car. Kurz darauf wurden wir von den Begleitfahrrädern aufgefordert, auch der rechten Straßenseite zu laufen, da das Catcher Car nur noch 200 Meter hinter uns war. Die 20 km-Marke hatten wir gerade erst überschritten aber ich glaubte nicht mehr daran, dass wir es schaffen würden.

Aber man läuft halt weiter und dann war da die 21 km-Marke und Stefan und ich legten nochmal zu. Da stand sie dann in ihrer vollen Pracht: die Halbmarathon-Markierung mit Blaßmusik. Zirka 50 Meter danach wurden wir vom Catcher Car „überfahren“- „endlich ausgeschieden“.

Nach kurzer Zeit kam auch die Verpflegungsstation und ich gönnte mir seit langem mal wieder ein RedBull. Schmeckt immer noch ekelhaft süß. Ich ess lieber Gummibärchen.

Stefan dehnte sich aus und ich rief Michaela an. Sie war auf der anderen Seite der Gaststätte Haderecker bei der 22km-Markierung. Super, aber Heute hätten wir das nach dem Start kaum schaffen können. So gingen wir dann gemütlich zu ihr und sie machte bei der Tafel noch ein paar Fotos.

Leicht aufgerundet

Wir sind ja im 22. Kilometer ausgeschieden, also passt das schon.

Wir gingen noch kurz mit den anderen „Gescheiterten“ und da ich ja noch heimlaufen wollte, mussten wir uns von Stefan trennen, der mit dem ShuttleBus heimfahren musste. Das mach ich nicht nochmal, nach der Erfahrung letztes Jahr. Auch wenn es die Finisher-Medaille nur im Ziel gibt, aber das ist mir so lieber.

An Michaelas‘ Auto legte ich nochmal im gemütlichen Tempo los und als sie mich überholte, schrie sie aus dem Auto, dass sie nachher noch ein paar „Action-Fotos“ von mir machen wird. Auf der Straße zwischen Gröbenzell und Graßlfing gab es dann noch einen Fotostop. Ich lief weiter nach Graßlfing und über die B471 nach Bergkirchen-Lus. Da ich noch so 10 Kilometer laut Plan laufen musste, wählte ich die längere Strecke über den Waldsee in Gernlinden in Richtung Maisach. Aber ich war so fertig, dass ich zwischendrin immer wieder Gehpausen machen musste. Zum Schluss noch gehend über die Bahnbrücke und endlich Dahoam angekommen.

Raus aus den Klamotten und rein in die warme Muskel-Aktiv-Wanne. Endlich ausreichend trinken und sogar das RedBull aus dem Starterbeutel hab ich hinuntergebracht. Mittlerweile meldete sich auch Martin C. per WhatsApp. Er kam auf grandiose 28 km. Bei dem Wetter eine – für mich unerreichbar – Leistung. Weltweit würde wieder der schwedische Rollstuhlfahrer Sieger mit knapp 90 Kilometer.

Am Abend heizte ich noch den Grill an und legte ein kleines Stückchen Porterhouse-Steak  von meinem Sponsor Landmetzgerei Glas auf.

Lecker

Ein Genuss: Fleisch ist mein Gemüse 😉 Ich laufe ja, um zu essen.

Die Strecke zum Nachlaufen.

Die Platzierung stimmt glaub ich noch nicht ganz

Die nächsten Tage etwas regenerieren und dann gehts in den Endspurt der Vorbereitung auf den Rennsteig-Marathon. Hoffentlich halten die Bänder und Sehnen noch so lange.

05.05.2018: Woche 9 – Lauf in den Mai

Da ich ja am 06.05. zum dritten Mal beim Wingsforlife-WorldRun teilnehmen wollte und der Lauf dort als LongRun zählen sollte, musste ich KW09 wieder leicht umbauen.

Der April war mit 280 km auch wieder ganz laufintensiv und so langsam wird es schwierig, die Motivation aufrecht zu halten und nicht bei der einen oder anderen Trainingsplan-Einheit zu schummeln. Deshalb muss man auch mal ganz neue Wege beschreiten, wie ich diese Woche gegangen bin. Aber lest selber …

KW09_A: 15min EL + 3 x 4km MRT + 15min EL

Da der Sonntag recht warm werden sollte, hab ich das Intervalltraining früher begonnen. Nach dem Einlaufen entlang des Fliegerhorstes ging es auf die erste Etappe zum Pucher Meer.

Am Pucher Berg

In Puch dann über den Berg und weiter auf dem Feldweg Richtung Malching. Bei Lindach war das zweite Intervall dann auch unterhalb der geforderten Zeit erreicht.

Nach der Gehpause lief ich dann nach FFB und auf der Alten Brucker Straße nach Maisach. An der Baustelle, an der die neue Umgehungsstraße den Radweg kreuzen wird, war kein Verbotsschild aufgehängt.

So bin ich auf das Fliegerhorstgelände und zur Landebahn des Flugplatzes.

Endlose Weiten

Von da an ging es dann schnurstracksgerade auf der 3 km langen Rollbahn nach Gernlinden. Ich dachte mir, bis die Bundeswehr aus 15 Maschinengewehren ein funktionierendes zusammengebaut hat, bin ich schon über alle Berge. Toll mal auf einer Startbahn zu laufen. Gibt es meines Wissens nach nur in Berlin am BER. Aber da hab ich ja noch Zeit.

Keine Starfighter mehr drin

Am Ende bin ich dann zum ersten Mal den neuen Kreisverkehr gegangen und zum Schluss noch Auslaufen, bis ich zuhause war.

Streckenvideo

KW09_B: 10min LDL + 60min ZDL + 10min LDL

Am Montag abend war es dann doch sehr bewölkt und so entschied ich mich für eine Laufweste und die schwereren Mizuno Wave Rider 20 GTX, da ja noch mit Regen zu rechnen war.

Einlaufen bis Maisach und dann in Sub 5:15 min/km nach Überacker und über die Fussmoosalm wieder Richtung Gernlinden.

Bei überacker

Da die Zeit noch nicht abgelaufen war, ging es auf dem Feldweg nach Maisach und dann wieder zurück nach Gernlinden.

Zurück nach Maisach

Mittlerweile hat es leicht zu tröpfeln angefangen, aber auch mit der Nicht-Regenkleidung wär es heute gut gewesen.

Nun ist der April mit über 280 km geschafft und die Spitze der Vorbereitung ist erreicht.

Streckenvideo

 

KW09_C: 60min LDL

Am Feiertag war es leider etwas windig und so sind wir erst am Nachmittag gelaufen. Zusammen mit Michaela liefen wir auf dem Feldweg nach Maisach und dann die alte Straße zur Baustelle. Ich wollte ihr mal die Startbahn zeigen und so konnten wir auch ein paar schöne Fotos schiessen.

Und i fliag – auf und davon

Am Rande der Startbahn liefen zwei Herden mit je ca. 5 Rehen mit uns mit und zwei Rehe überquerten vor uns die Startbahn.

Heut gibts a Rehragout

Ich lief zum ersten Mal mit den Saucony Koa TR, mit denen ich am Schluss sogar einen Reißnagel einsammelte – aber genau im Stollen, so daß ich überhaupt nix spührte. Es war ein schöner, relaxter Feiertagslauf.

Streckenvideo

 

KW10_A: 15min LDL + 3×5 km MRT + 15min LDL

Am Donnerstag musste ich leider wieder mal mit der Lucky zum Tierarzt wegen einer Kampfverletzung am Auge. Danach gings noch auf die Piste mit Intervallen.

Enten am Pucher Meer

Das erste Intervall war pünktlich am oberen Ende des Pucher Berges erreicht.

Blick auf Malching

Das zweite Intervall führte über Galgen, Malching nach Lindach.

Kapelle in Lindach

In Bruck wieder Richtung Maisach. Da die Bauarbeiter schon Feierabend hatten und keine Menschenseele da war, bin ich wieder auf die Flugplatzstrecke. Das muss man ausnutzen. Aber die bisherigen Intervalle im MRT schlauchten schon stark.

Fix und fertig
Dieser Weg wird kein leichter sein

Die Rehe liefen wieder mit mir mit. Dann am neuen Kreisel war das dritte Intervall endlich erreicht. Alles tut weh und so musste ich die letzten 15 min noch „auslaufen“

Streckenvideo

Wochenzusammenfassung

Langsam wirds echt hart mit dem Training. Am Sonntag steht der WingsForLife-WorldRun in München an. Dann gehts langsam mit dem Trainingspensum runter – gottseidank.