28.04.2018: KW08 vollbracht

Nach der etwas hitzigen letzten Trainingsplanwoche lief es diese Woche wieder etwas besser.

KW08_A: 6km EL + 3 mal 3km im MRT

Am Sonntag begleitete mich erst Michaela über Maisach bis zum Waldsee und dann wieder nach Hause.

Nach einer kurzen Gehpause ging es in die anspruchsvollen Marathontempo-Intervalle über 3 km. Das Einlaufen sparte ich mir.

Bridge over troubled Intervall

In den Gehpausen beobachtete ich meinen Arbeitskollegen Martin C. übers Handy, der in Zürich seinen zweiten Marathon lief – nachdem wir vor einem Jahr in Hamburg gelaufen sind. Für einen richtigen Marathon war es an diesem sonnig-warmen Sonntag aber schon zu warm.

Baustelle am Fliegerhorst
Ja, wer issn des?

Streckenvideo

KW08_B: 10min LDL + 50min ZDL + 10min LDL

Nach einem kurzen Wolkenbruch während der Heimfahrt entschied ich mich am Montag für die „Regenreifen“, meine Brooks Ghost 9 GTX und ein langärmliges Shirt. Laut Regenradar war noch mit einem kurzen Schauer zu rechnen, der aber ausblieb.

Abendsonne nach Wolkenbruch

Nach dem Einrollen ging es dann im zügigen Tempo von Maisach nach Überacker zur Fußmoosalm und dann über den Waldsee wieder zurück zum Haus.

Und dann wieder schönes Wetter
Zufrieden

Streckenvideo

KW08_C: 60min LDL

Den langsamen Dauerlauf nutzte ich am Dienstag wieder, um im Trimmdichpfad in Fürstenfeldbruck ein paar Runden zu drehen. Da mit die letzten beiden Tage noch in den Knochen steckten habe ich nach 4 Runden aufgehört. Ich hatte ja noch einen langen, schnellen Lauf auf dem Plan.

https://www.relive.cc/view/g19936519548

Streckenvideo

KW08_D: 180min MDL

Am Donnerstag wurde das Wetter leider sehr windig und auch die Temperaturen sanken merklich. Als wir am Mittag zum Döner-Essen gingen, war es sehr ungemütlich und ich hatte so richtig keine Lust, auf einen langen Lauf. Aber, wat mut dat mut.
Los ging es dann nach Überquerung der Boschetsrieder Straße bis zum Louise-Kisselbach-Platz, wo ich dann in Richtung Waldfriedhof weiter gerannt bin. Unerwarteterweise ging es ganz gut. Dann über die A96 nach Blumenau und Pasing. Vom Westkreuz nach Aubing und auf dem Aubinger Geschichtspfad dann nach Lochhausen. Gelegentlich lockerten sich die Wolken auf und es wurde wärmer.
In Gröbenzell, das ja immer so laaaaangweilig ist, bog ich zum S-Bahnhof ab und dann parallel zur S-Bahn-Strecke ging es dann zum Olchinger See.

Olchinger See
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

Einmal umkreisen und dann nach Graßelfing. Ich fühlte mich immer noch sehr gut, da die Temperaturen zum Laufen optimal waren.

Selfie-Time

Deshalb entschied ich mich noch für ein paar kleine Schleifen um Gernlinden, um die 35 km zum ersten Mal dieses Jahr zu knacken.


Direkt am Ortseingang von Gernlinden pflückte ich noch ein paar Tulpen für Michaela, was keine gute Idee war, da Blumen ja am Boden abgeschnitten werden müssen und ich meine Oberschenkel schon ziemlich spührte. Aber zuhause ging es dann gleich in die Badewanne.

Streckenvideo

Wochenzusammenfassung

Noch 4 Wochen bis zum Marathon am Rennsteig.

Am Samstag war wieder Finishershirt-Day – diesmal mit No. 4 in Ulm 2016

Im Hintergrund mit Lucky am Fressnapf

21.04.2018: Sieben auf einen Streich

Nach dem tollen Erfolg beim Halbmarathon in Fürstenfeldbruck vom Sonntag gilt es nun, den Schwung mitzunehmen in die wohl härtesten vier Wochen des Trainingsplans. In den kommenden Wochen werden die laufintensivsten Einheiten anstehen. Da ich in der letzten Woche eine Einheit vorgezogen habe waren es nur 3 Trainingsplan-Einheiten bei wunderschönem Aprilwetter.

KW07_B: 60 min. MDL

Am Dienstag ging es im Wingsforlife-Trikot rein in die nächste Trainingswoche – nach dem Rennen ist vor dem Rennen.

Wingsforlife WorldRun
Strahlender Sonnenschein

Am 6.5.2018 steht ja schon wieder der Kampf gegen das Catcher Car beim Wingsforlife-WorldRun in München an. Deshalb heute eine gemäßigte Fliegerhorstrunde bei sonnigem Wetter. Mal wieder schauen, wie weit die Bauarbeiten an der Umgebungsstraße fortgeschritten sind.

Streckenvideo

KW07_C: 60 min. LDL

Am Mittwoch absolvierte ich nach der Arbeit das Training im Trimmdich-Pfad in Fürstenfeldbruck. Der Parkplatz war gut besucht – der Pfad jedoch nicht. Im Auto umziehen ist immer eine Qual, aber dann fünf Runden auf dem Pfad.

5 Runden im Trimmdichpfad

Davon bin ich zweimal die große Runde gelaufen, um die böse Treppe zu vermeiden.

Streckenvideo

KW07_D: 165 min. MDL

Nachdem Ruhetag am Donnerstag stand am Freitag noch der lange Lauf an, diesmal in höherem Tempo mit 5:45 – 6:15 min/km. Da es ja am Wochenende schön bleiben sollte, bin ich nach der Arbeit in München erstmal in die Metzgerei nach Steindorf gefahren, um dort weiterzuarbeiten.

Dann bei ca. 26 Grad ging es um 16 Uhr los mit dem Homerun von Dahoam-Dahoam nach Dahoam. Es war sonnig heiß und die Rapsfelder sind schon gelb gefärbt.

Rapsfeld bei Hof
Schloss Hofhegnenberg

Es ist auch schön, wenn immer wieder Schmetterlinge mit mir mitfliegen 🙂

Ein Martin steht im Wald

Ich lief über Hofhegnenberg durch den Wald nach Hörbach.

Waldstück vor Hörbach

Von Hörbach entlang des Haspelmoorer Moor nach Hattenhofen. Dort ging es dann weiter nach Mammendorf und Nannhofen.

Bei Mammendorf

Bei Rammertshofen machte ich nochmal eine Schleife, um auf die geforderte Zeit bzw. Kilometer zu kommen. In Aufkirchen hatte ich dann endlich meine Wasserflasche aufgemacht. Ich hätte sie in einem Zug leertrinken können, aber ich hatte ja noch mehr als eine Stunde zu laufen und nicht mehr viel Lust.

Blick von Aufkirchen

Irgendwie zehrte die Woche schon sehr – und auch die Temperaturen. V.a. wenn man vor dem Lauf die Beine mit Chillsan einschmiert und die Sonne draufknallt. Jetzt weiß ich, was „Heiße Beine“ bedeuten.

Stefansberg

Über Stefansberg lief ich dann nach Germerswang und von dort dann auf dem Radlweg nach Maisach. Nun noch auf dem Feldweg nach Gernlinden, aber jetzt war die Luft komplett draußen und ich kürzte etwas ab, in dem ich auf einer Wiese die „Schleife“ umging. Nach zweidreiviertel Stunden war ich dann wieder im Ort und endlich, komplett fertig im Ziel.

Der Sonne entgegen
Hunger & Durst

Nun noch ab in die Badewanne, Nudeln abkochen und ein süffiges „Kuchelbauer Sportsfreund“. Prost

Streckenvideo

KW07_?: Radlfahrt von Gernlinden nach Steindorf

Da ich ja mein Auto in Steindorf „vergessen“ habe, musste ich am Samstag bei Sonnenaufgang (Batterie bei Lampe leer) mit meinem Mountainbike wieder nach Steindorf. Ich ließ es langsam angehen und brauchte über 1 Stunde, obwohl es windstill war und die Sonne strahlte. Dort angekommen dann schnell duschen und leckeres Frühstück mit 4 PowerBar-Weißwürst und Recovery-Drink (nein, kein Bier).

Strecke

Wochenzusammenfassung

Die Woche war auch wegen der warmen Temperaturen schon ziemlich heftig zum Laufen. Doch lieber so als typisches Aprilwetter wie letztes Jahr.

15.04.2018: Auf der Flucht

Da ich mich am 12.04. ja wegen meiner mangelnden Französischkenntnisse nicht für den Paris Marathon 2019 registrieren konnte, hab ich mich am Abend für den Halbmarathon in Fürstenfeldbruck entschieden – C’est la vie. Da kam ich spontan mit dem Anmeldeformular klar. Es waren bislang 20 Teilnehmer eingetragen und so war ich Nummer 21.

Das Wetter sollte ja sonnig, warm und windstill werden. Und in den letzten Tagen hatte es überhaupt nicht geregnet. Also fast optimal, da die Strecke bis auf den Start im Leichtathletik-Stadion ausschließlich über Feld- und Forstwege führt.

Nach dem Frühstück den Start des Formel1-Rennens angeschaut und dann gleich um halb 9 nach FFB, um im Viscardi-Gymnasium die Startnummer abzuholen. Danach direkt wieder heimfahren – sogar mit einer Polizeieskorte. So berühmt bin ich jetzt schon .

Wie viele Punkte gibt es nochmal?
Schöne Startnummer

Während dem Umziehen konnte ich weiterhin die Formel1 verfolgen. Diesmal konnte ich wieder mein Trikot in XL meines Sponsors – der Landmetzgerei Glas – anziehen. Bei dem Trikot ist ja letztes Jahr vor dem Hamburg Marathon der Reissverschluss kaputt gegangen. Das war ja auch wichtig, da ein Teilnehmer für eine vegane Community lief. Dem muss man mal zeigen, dass „Run for Meat“ immer noch schneller ist .

Selfie ohne Vollpfostenstange

Leider fuhr Michaela nicht mit und so musste sie vor dem Haus noch schnell ein Bild schiessen.

Falls ich noch Bilder auf der Homepage des Veranstalters finde, werd ich die hier nachreichen.

Nun nochmal nach FFB fahren und die Finale Ausrüstung anlegen. Ab zum Start und gleich nochmal auf die Toilette, in der auch der Klodeckel gefehlt hat. Ist ja auch eine Schultoilette . Die anderen Läufer wärmten sich schon intensiv auf. Ich heb mir das für den Lauf selber auf. Die Halbmathonis durften sogar eine ganze Runde auf Tartan laufen. In den Genuss komm ich ja sonst nie. Um kurz vor 11 Uhr dann bei herauskommender Sonne eine kurze Einweisung vom Veranstalter über die Strecke. Ein dunkelhäutiger Teilnehmer fragte nach dem Führungsfahrrad. Aber das gibt’s hier nicht.

Die Zielzeit hatte ich auf 1:44 Stunden gestellt, den Walkman auf meine Marillion-/Kino-Playlist eingestellt und fast hätte ich den Startbefehl überhört. Auf geht’s – ich reihte mich auf Platz 6 ein und nach der ersten Runde überholte ich sogar einen Läufer und war auf Platz 5. Unter den Top Ten war ich ja noch nie. Aber es ist ja erst der Anfang. Nach 500 Metern ging es dann auf den Feldweg Richtung Walderlebnispfad. Dort hatte ich schon die ersten 6 bzw 10 km-Läufer überholt. Dann ging es in den Wald und ich war immer noch Fünfter. Somit werfen mich alle Überholer zurück – also war kämpfen angesagt. Bis zur Trennung von den anderen Streckenlängen wurde ich keinmal überholt. Dann wurde es sehr einsam, ich war alleine. Die Spitzengruppe hatte ich zuletzt im Stadion gesehen. Aber hinter mir konnte ich mit einem gewissen Sicherheitsabstand einen Läufer erkennen, aber nicht Mehrere. Was solls, Augen zu und durch, um möglichst lange unter den Top Ten zu bleiben. Auch wenn es nur 26 Halbmarathonis sind, wär das ein toller Erfolg.

Die Zeiten pendelten sich konstant unter 4:50 je km ein und ich fühlte mich ganz gut. Die neuen DynaFlyte, die bisher erst 55 km draufhaben, waren auch sehr gut. Leider ist die Strecke größtenteils mit einer gewissen Neigung, so dass man immer das Gefühl hat, das ein Fuss höher aufsetzt als der andere. Deshalb immer wieder die Seite wechseln, um es etwas auszugleichen. Am Schluss konnte ich aber eine optimale Belastungsverteilung von 49,9 : 50,1 % zwischen linkem und rechtem Bein erreichen.

Am Bahnhof Schöngeising dann der erste Verpflegungsstand und ein Becher kühles Wasser. Da kein Abfalleimer in der Nähe war, hab ich den Becher einfach ins Radltrikot gesteckt und mitgenommen. Anschließend ging es parallel zur S-Bahnlinie zurück nach Buchenau. Die Strecke läuft leicht bergauf, aber ist ganz gut zu Laufen. Man kann auch direkt auf dem Gras laufen. Dann wieder in den Wald und ich konnte einige 6-/10 km Läufer überholen. Kurz vor der Wende dachte ich, dass ich dieses Spaziergängerpaar kenne. Und Pfeilgrad, es waren zwei Arbeitskollegen, die mit dem Hund spazieren gingen. Ich sagte, dass ich noch unglaublicher Fünfter bin.

Am Start der zweiten Runde dann gleich mal zwei Becher Wasser hinuntergekippt. Nach einer kurzen Gehpause dann wieder Laufen und zurückblicken. Ich könnte ihn erkennen – er war größer und schlanker als ich. Aber das waren ja fast Alle am Start. Ich versuchte, ihn solange wie möglich auf Distanz zu halten. Es könnte ja der Veganer sein.

Bei der Streckentrennung fragte ich die Streckenpostin ganz nett, ob ich vielleicht auf die kürzere Strecke ausweichen darf. Leider blieb sie hart und gnadenlos. Deshalb weiter in den Wald bis nach Schöngeising. Endlos erscheinende Geraden. Es war toll, wie einen die Streckenposten anfeuerten.

Am Bahnhof fragte ich an der Verpflegungsstation, wann die nächste S-Bahn nach Bruck fährt. „Was, erst in 20 Minuten. Dann Lauf ich halt“. Wieder nix. Aber ich konnte nicht pausieren, weil ich schon den Atem meines Verfolgers im Nacken spürte.

Der Weg zog sich, aber dann in Buchenau ging es endlich wieder in den Wald. Die Füsse taten schon weh. Als ich die zweite Verpflegungsstation sah, blickte ich mich nochmal um. Es wird knapp. Nur noch 2 km. Dann ging es wieder dieselbe Strecke wie am Anfang zurück zum Stadion. Ich wollte den 5. Platz nicht mehr hergeben. Auf die Gesamtzeit hatte ich die ganze Strecke nie geschaut. Und so lief ich ins Stadion ein auf die Startgerade.

Bericht des Münchner Merkur (Quelle: https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/rothschwaige-lauf-2018-besten-bilder-9788544.html)

Noch 100 Meter auf der weichen Tartanbahn. Einige Zuschauer feuerten mich an, was im Nachhinein gut war. Denn so konnte ich sogar unter 1:38 bleiben – mit einer Sekunde Puffer. Waaaaahnsinn und überglücklich über Platz 5. In meiner Altersklasse konnte ich sogar Platz 2 erreichen.

Im Ziel wartete ich noch kurz auf meinen ärgsten Wiedersacher und gratulierte ihm. Wenn man schon keine Konkurrenten vor sich sieht, ist es auch motivierend, dass man verfolgt wird und sich nicht ausruhen darf. Man ist halt permanent auf der Flucht ‍♂.

2. Platz in der Altersklasse – I werd narrisch

Streckenvideo

 

14.04.2018: KW06 – Halbzeit

Nun ist die erste Hälfte der Vorbereitung absolviert. Bisher wurden alle Trainings etwas besser – als vom Marathonplan gefordert – absolviert. Was noch fehlt ist der Halbmarathon in 1:45. Der soll am Sonntag beim Fürstenfeldbrucker Halbmarathon in der Rothschwaige nachgeholt werden. Stattdessen hab ich in dieser Woche einen Lauf aus KW07 vorgezogen. Die Wetteraussichten für Sonntag sind sonnig, aber etwas zu warm und windstill. Und die Strecke ist teilweise mit größeren Steinen versehen. Mal schauen für welche Schuhe ich mich spontan entscheide.

KW06_A: 10min LDL + 4 x 1 km in 4:42 + 10 min LDL

Am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein (aber Wind) machte ich gleich mal zwei Einheiten – zuerst mit Michaela langsam einlaufen und dann nochmal mit 4x1km – Intervallen. Zur Feier des Tages ging es zum ersten Mal mit den Asics DynaFlyte in die Natur. Bisher hab ich sie nur ein paar Mal auf dem Laufband eingesetzt. Sie sind sehr angenehm gedämpft und obwohl sich etwas eng anfühlend doch sehr bequem. Auch größere Steine spührt man fast nicht – eventuell etwas für den Halbmarathon.

Asics DynaFlyte – Wettkampf-Schuhe für das Jahr 2018?
Nach dem Einlaufen in die Intervalle
Die Strecke führte Heute einmal um Gernlinden herum.

KW06_B: 50 min. LDL

Am Montag sollten ja eigentlich zu mir die Bauarbeiter kommen und ich einen Tag HomeOffice machen. Nachdem sie nicht gekommen sind, bin ich doch noch nach München gefahren. Am Feierabend war das Wetter so schön, dass ich noch eine Runde gelaufen bin.

Streckenvideo

KW06_C: 40 min. SSL (geplant)

Schön an der HomeOffice-Arbeit ist, dass man nicht fahren (und im Stau stehen) muss – und so nach Feierabend direkt loslaufen kann. Und wenn dann das Wetter noch toll ist, macht es umso mehr Spass.

Schöner Sonnenuntergang

Streckenvideo

KW07_A: 50 min LDL

Bei schönem Wetter fuhr ich nach der Arbeit noch nach Fürstenfeldbruck, um die vorgezogene Trainingssession im hügeligen Gelände durchzuführen. Da ja Dönerstag war, gab es zu Mittag wieder einen leckeren Döner. Allerdings hätte ich die Zwiebeln weglassen müssen, den die hab ich nicht so ganz verdaut. Deshalb fühlte ich mich irgendwie nicht ganz so wohl.

4 Runden im Trimmdichpfad

Die erste Runde geb ich immer Vollgas und konnte meine Persönliche Bestzeit auf der Runde auf 11:28 Minuten verbessern. Danach war ich aber schon ziemlich fertig. Kurz vor dem Beginn der 4. Runde startete vor mir ein Läufer mit Vollgas. Ich konnte mich etwas heranpirschen. Aber die Treppen hoch musste ich relativ früh aufgeben und den Rest hinaufgehen. Oben angekommen bin ich erst ein paar Meter gegangen, da ich völlig aus der Puste war. Aber dann lief es wieder gut und irgendwann hatte ich den Läufer vor mir. Am Berg konnte ich mich an ihn heften und oben sogar überholen. Er hatte ein Finisher-Shirt vom Tough Mudder an – also ein harter Hund. Und so hörte ich ihn kurz vor der Ziellinie an mir vorbeifliegen.

Als ich dann am Auto ankam stand neben mir ein weißer Lieferwagen. Der Fahrer, den ich auf der Strecke nicht gesehen habe, fragte mich, ob das mein Auto ist. Gut ein Autoknacker läuft halt immer erst ein paar Runden und dann öffnet er ein durch einfaches Betätigen des Türgriffes die Autotür – KeyLess-Entry. Ich sagte ihm, dass es mein Auto ist. Er antwortete mir sichtlich geknickt: „Scheiße. Ich dachte, das das der heißen Blondine gehört.“ Weil die hat er beobachtet (ich  kann mich zwar an keine Blondine erinnern) und „wollte ihr mal zuzwinkern, um mit ihr ins Gespräch zu kommen. Weil so plump darf man das mit den Frauen nicht machen“. Danke für die Tipps Du Vollhonk. Ach ja, falls Jemand von der AFD liest: Er sprach flüssiges Deutsch und war bestimmt Deutscher – es gibt nicht nur ausländische Volldeppen in Deutschland. Ich hab mir seine Autonummer aufgeschrieben und hoffe, dass er nur verbal Baggern wird.

Streckenvideo

Wochenzusammenfassung

In der früh gleich ein Foto mit dem Finisher-Shirt von München 2015 – meinem zweiten Marathon.

07.04.2018: KW05 – Haken dahinter

KW05_A: 15min LDL + 6 x 2km in HMRT + 15min LDL

Am Ostersonntag war das Wetter leider außerordentlich ungemütlich – mit Sturm, Regen und Hagel. Ja, es ist der erste April. Aber was solls, direkt nach dem üppigen Mittagessen mit Cordon Bleu und Wedged Potatoes ging es in die Regenkombi und dann raus. Selbst der Osterhase blieb im Bau.

Strahlender Sonnenschein sieht anders aus

Zuerst ging es nach FFB und übers Pucher Meer nach Puch.

Heute haben „meine“ Windräder ganz schön was zu tun

Auf dem Feldweg ging es von Puch weiter nach Galgen. Wenigstens war es nicht schmierig auf der Strecke.

Da kommt schlechtes Wetter auf

Über Malching lief ich dann ein weiteres Intervall bis zur Hasenheide. Jetzt endlich kommt die Windunterstützung von hinten.

Am Rand von Maisach

Raus aus Maisach fing es plötzlich an zu Hageln. Glücklicherweise hatte ich die Mütze auf, sonst hätte ich auf meiner Platte einen Hagelschaden bekommen.

Hagelkörner

In Gernlinden angekommen hätte ich noch ein paar Minuten „auslaufen“ müssen, aber irgendwie hatte ich keinen Bock mehr und bin deshalb direkt heim gelaufen. An der Haustür angekommen fing es wieder an zu Hageln.

Nikolaus
Nikolaus – nein, dass ist der Osterhasi.

KW05_C: 60min SSL

Aprilwetter zeichnet aus, dass es ständig wechselt. Nach dem gestrigen Mistwetter hätten wir am Ostermontag traumhaftes Wetter, bei noch etwas kühlen Temperaturen. Obwohl ich ja noch das Intervalltraining von gestern in den Beinen hatte, lief ich mit Michaela eine kleine Runde zum Emmeringer See.

Schattenläufer

KW05_D: 120min LDL

Für den Donnerstag war ganz übles Wetter vorhergesagt. Deshalb lief ich den Longrun diese Woche im Trimmdichpfad in Fürstenfeldbruck die 120 Minuten. Da bekomme ich auch wieder wichtige Höhenmeter zusammen. Die 2,2 km Runde (Garmin kommt nur auf 2 km) lief ich neunmal hintereinander. Spätestens ab der dritten Runde überlegt man immer, in welcher Runde man überhaupt ist. Aber es war schön und zum Schluss lief ich eine Zeit lang mit einem anderen Läufer, aber ich war schon so entkräftet, dass ich ihm nicht mehr folgen konnte und die Runde abbrach.

Durchgeschwitzt
Blick vom Parkplatz

KW05_B: 10min LDL + 50min ZDL + 10min LDL

Am Freitag fuhr ich direkt nach der Arbeit zur Rothschwaige nach FFB. Dort zog ich mich auf dem Parkplatz schnell um und dann raus in die warme Mittagssonne. Erstmal 10 min einlaufen und dann 50 min schnell in 5:15 – 5:45 min/km. Ich blieb konstant unter 5 Minuten . Zurück von der Sbahn in Schöngeising ging es Richtung Buchenau und dann hab ich mich kurz verlaufen. Deshalb musste ich über und unter umgefallene Bäume klettern. Wann ist der nächste Tough Mudder-Wettkampf ?

 

Wochenzusammenfassung

Nach der laufintensiven letzten Woche ging es diese Woche mit knapp 60 Kilometer entspannter zu.

Am Samstag startete ich wieder die FinisherShirt-Challenge. Da es noch acht Wochen bis zum Rennsteig sind, hatte ich das Shirt meines ersten Marathons von Berlin 2015 angezogen.

Oooopsi, die neuen Brooks Neuro 2 sind auch schon da

Apropos Berlin – bis zum 16.09. ist es nicht mehr so lange

Aber eins nach dem anderen – erstmal auf den Rennsteig-Marathon vorbereiten.

Liebe Grüße

Martin